Freitag, 26. Mai 2017 08:00

Deutsche Meisterschaften 2017 in Trier

geschrieben von  Carsten Schinke

Deutscher Schere-Keglerbund e.V.

Damen Verein

Gut aus den Startlöchern kam im ersten Block Annika Boiarzin, die mit 822 Herne in Führung brachte, knapp gefolgt von Verena Krämer (Riol/814). Michelle Zimmer (Illtal/798) noch mit Tuchfühlung, Veronika Ulrich (Mittelsaar/774) bereits mit Rückstand.

Im zweiten Block folgten die ersten Topzahlen. Kathrin Schnepf übernahm mit 860 für Langenfeld die Führung vor Katja Ricken (Nordsaar/848). Auch Luisa Wagner (Wieseck/839) noch mit Kontakt zur Spitze. Marion Boom musste mit 763 für Nordhorn bereits abreißen lassen.

Im dritten Block machte Elgin Justen mit 861 für Mittelsaar eine Menge Boden gut. Mandy Parracho (Riol/814) und Kristina Rutenberg (Herne/809) dahinter. Kristine Ries (Illtal/684) war chancenlos.

Im vierten Block wechselte die Führung. Yvonne Ruch brachte Nordsaar mit 893 in Front. Aber auch Ramona Wilczek (Wieseck/870) und Sandra Kaiser (Langenfeld/863) waren gut im Rennen. Marlies Urban (Nordhorn/642) hatte klar das Nachsehen.

Stand nach zwei Starterinnen:

1.KV Nordsaar 1741
2.SK Langenfeld 1723
3.KSV Wieseck 1709
4.KV Mittelsaar 1635
5.VHK Herne 1631
6.KSV Riol 1628
7.KSV Illtal 1482
8.GSK Nordhorn 1405

Den fünften Block gewann Johanna Theiß (Mittelsaar) mit 815 vor Sandra Kuhlmann (Herne/800).

Dahinter ein enges Duell zwischen Chantal Saft (Illtal/777) und Jennifer Adams (Riol/774).

Im sechsten Block waren die Zahlen etwas kleiner.

Einzig Tanja Rittmann (Langenfeld) überquerte mit 801 knapp die 800er Marke und hielt Nordsaar in Schach, weil Svenja Lambert 775 ins Ziel brachte.

Auch Ann-Kristin Mania (Wieseck/770) ließ Federn. Marita Geerdes (Nordhorn/688) weiterhin am Ende des Feldes.

Stand nach drei Starterinnen:

1.SK Langenfeld 2524
2.KV Nordsaar 2514
3.KSV Wieseck 2479
4.KV Mittelsaar 2450
5.VHK Herne 2431
6.KSV Riol 2402
7.KSV Illtal 2259
8.GSK Nordhorn 2093

Im siebten Block folgte ein weiteres Highlight.

Jasmin Thon brachte Herne mit 865 auf Medaillenkurs. Mit deutlichem Abstand vollendeten Iris Gebauer (Riol/769), Sandra Keller (Mittelsaar/749) und Michelle Saft (Illtal/743) und konnten keinen Boden gutmachen.

Im Schlussblock kam es zu Turbulenzen. Nordsaar wechselte nach 60 Wurf. Für Sarah Petry kam Hannah Siebert. Beide erspielten 753 und gaben die sicher geglaubte Medaille aus der Hand und belegten am Ende den undankbaren Platz4.

Im Kampf um Gold blieb Langenfeld stabil. Birgit Meierjohann kam auf 820.

Mit einem tollen Endspurt sicherte sich Sabrina Brill mit 826 auf den letzten Metern Rang 2, knapp vor Herne.

Jessica Tien (Nordhorn/793) konnte keine Verbesserung mehr herbeiführen.

Endstand:

1.SK Langenfeld 3344
2.KSV Wieseck 3305
3.VHK Herne 3296
4.KV Nordsaar 3267
5.KV Mittelsaar 3199
6.KSV Riol 3171
7.KSV Illtal 3002
8.GSK Nordhorn 2886

 

Herren Verein

Im ersten Block setzte Holger Mayer direkt ein erstes Ausrufezeichen. Mit 941 brachte er den KV Nordsaar schon recht deutlich in Front.

Mit einigem Abstand folgten Marcel Schneimann (Duisburg/887) und Dominik Weber (Riol/877). Daniel Schulz (Ostsaar/856) bereits mit Rückstand.

Im zweiten Block zündete Robin Schrecklinger sofort den Turbo und brachte für Mittelsaar 949 ins Ziel. Somit knappe Führung vor Nordsaar.

Frank Kremer brachte Düsseldorf/867 auf Platz 5. Nordhorn (Pascal Möhlenkamp/811) und Kassel (Frank Weitzel/810) schon mit deutlichem Abstand am Ende des Feldes.

Der dritte Block verlief sehr ausgeglichen. Thomas Steines (Riol/917) behauptete sich knapp vor Sebastian Lorenz (Ostsaar/911) und André Laukmann (Duisburg/904). Überraschend etwas zurück Markus Gebauer (Nordsaar/879).

Den vierten Block gewann Marc Glöckner, der mit 908 die Führung von Mittelsaar ausbaute.

Mike Reinert brachte für Düsseldorf 874 ins Ziel. Mit einigem Abstand folgten Markus Reinker (Nordhorn/847) und Uwe Schlitzberger (Kassel/835).

Stand nach zwei Startern

1.KV Mittelsaar 1858
2.KV Nordsaar 1820
3.KSV Riol 1794
4.VSK Duisburg 1791
5.KV Ostsaar 1767
6.SG Düsseldorfer Kegler 1741
7.GSK Nordhorn 1658
8.KKV Kassel 1645

Der fünfte Block verlief spannend und hochklassig.

Jürgen Wagner brachte für Nordsaar 921 an die Tafel, knapp gefolgt von Bernardo Immendorff (Riol/920) und Dirk Albertz (Duisburg/905). Stephan Schackmar (Ostsaar/839) bereits weit zurück.

Auch der sechste Block bot Spannung, allerdings fehlten hier die 900er Zahlen.

Holger Hamm verteidigte mit 896 die Führung von Mittelsaar. Volker Baumeister (Düsseldorf/886) behauptete sich knapp vor Timo Mandelik (Kassel/885). Julian Geerdes (Nordhorn/853) konnte keinen Boden gutmachen.

Stand nach drei Startern

1.KV Mittelsaar 2754
2.KV Nordsaar 2741
3.KSV Riol 2714
4.VSK Duisburg 2696
5.SG Düsseldorfer Kegler 2627
6.KV Ostsaar 2606
7.KKV Kassel 2530
8.GSK Nordhorn 2501

Im siebten Block überschlugen sich die Ereignisse.

Ostsaar wechselte nach 60 Wurf (für Philipp Jahnke kam Wolfgang Ulrich). Am Ende standen 817 zu Buche. Aber auch Nordsaar wechselte nach der Halbdistanz. Daniel Schöneberger machte nach 398er Halbzeit Platz für Christian Junk. Beide zusammen erspielten 829 und fielen aus den Medaillenrängen.

Nico Klink 913 setzte sich mit Riol an die Spitze, gefolgt von Duisburg (Stephan Stenger/900).

Die Vorgabe für Markus Martin auf Platz 1 lautete 874. Durchaus machbar …

Allerdings ist das Geläuf im letzten Block dann doch nicht mehr ganz so ergiebig.

So konnte Markus Martin die Vorgabe für den Sieg gegen Riol nicht ganz erfüllen. Er brachte 845 ins Ziel und sicherte für Mittelsaar knapp die Silbermedaille vor Duisburg.

Dirk Westmeier kam für Kassel auf 840. Valentin Olbricht erzielte für Düsseldorf 829, während Stephan Rolfes für Nordhorn 817 erspielte. So kam es auf den hinteren Plätzen zu keinen Veränderungen.

Endstand:

1.KSV Riol 3627
2.KV Mittelsaar 3599
3.VSK Duisburg 3596
4.KV Nordsaar 3570
5.SG Düsseldorfer Kegler 3456
6.KV Ostsaar 3423
7.KKV Kassel 3370
8.GSK Nordhorn 3319

 

Damen A Verein

Der erste Block verlief sehr ausgeglichen.

Ursula Permesang setzte sich für Riol mit 801 an die Spitze, gefolgt von Birgit Stauner (Mittelsaar/796). Auch Herne (Sylvia Brill/783) und Wuppertal (Birgit Sowinski/772) noch mit Kontakt zur Spitze.

Im zweiten Block setzten sich zwei Teams an die Spitze des Feldes.

Mirjan Serrée erspielte für Aachen 828 und Christina Retterath brachte für Nordsaar 807 nach Hause.

Auch Siegen (Petra Fritz/794) nicht weit weg. Salzgitter (Susanne Broscheit/727) bereits mit Abstand.

Im dritten Block konnte nur Susanne Bäsel mit 775 für Mittelsaar den Kontakt zur Spitze halten.

Herne (Margarethe Heyduk/701), Riol (Gudrun Bender/689) und Wuppertal (Birgit Stolzke/653) mussten abreißen lassen.

Nach dem vierten scheinen die Medaillen bereits vergeben.

Simone Billotin behauptete mit 810 Platz 1 für Aachen, knapp gefolgt von Nordsaar (Vera Schwan/802). Salzgitter (Andrea Nizik/736) nun auf Rang 7und Siegen (Christa Brodbek/703) im Mittelfeld des Rankings.

Stand nach zwei Starterinnen:

1.Aachener SKV 1638
2.KV Nordsaar 1609
3.KV Mittelsaar 1571
4.ESV Siegen 1497
5.KSV Riol 1490
6.VHK Herne 1484
7.SKV Salzgitter 1463
8.Wuppertaler SK 1425

Im fünften Block verkürzte Sabine Ziemke mit 761 für Wuppertal den Rückstand, während

Riol (Sabine Langer/729) und Mittelsaar (Diana Dausig/717) Federn ließen.

Herne (Silvia Thon/586) nunmehr am Ende des Feldes.

Nach dem 6. Block spitzte sich der Kampf um die Medaillen zu.

Petra Wörster brachte Siegen mit 803 auf den Bronzerang. Nordsaar (Carmen Krüger/768) nun mit drei Holz vor Aachen (Marion Koch/742).

Salzgitter (Nicole Mehlhaf/738) schob Salzgitter auf Rang 6.

Stand nach drei Starterinnen:

1.Aachener SKV 2380
2.KV Nordsaar 2377
3.ESV Siegen 2300
4.KV Mittelsaar 2288
5.KSV Riol 2219
6.SKV Salzgitter 2201
7.Wuppertaler SK 2154
8.VHK Herne 2070

Der siebte Block stand im Zeichen von Silke Blum, die für Herne mit Tageshöchstzahl von 829 den Rückstand etwas verkürzen konnte.

Aber Wuppertal (Sylvia Cornelius/773) parierte den Angriff. Auch Riol (Marie-Josée Blasen/761) versuchte noch eine Verbesserung, konnte aber letztendlich Mittelsaar (Brigitte Hollinger/732) nicht mehr gefährden.

Der letzte Block bot Spannung pur, ging Aachen ja nur mit einem 3-Holz-Vorsprung auf die Bahnen.

Letztendelich setzte sich Sylvia Weirich mit 790 knapp gegen Sabine Hennes 776 durch und sicherte Nordsaar den Titel. Für Aachen blieb Silber.

Für Siegen hieß die Maßgabe 721, um Bronze zu sichern. Ulrike Englisch schaffte dies auf den letzten Metern und sicherte ihren Farben mit 730 Bronze.

Salzgitter (Karin Meyer/653) verlor noch zwei Plätze und belegte Rang 8.

Endstand:

1.KV Nordsaar 3167
2.Aachener SKV 3156
3.ESV Siegen 3030
4.KV Mittelsaar 3020
5.KSV Riol 2980
6.Wuppertaler SK 2927
7.VHK Herne 2899
8.SKV Salzgitter 2854

 

Herren A Verein

Im ersten Block setzten sich gleich zwei Teams deutlich ab. Jürgen Reinert brachte Trier mit 855 in Front, dicht gefolgt von Langenfeld (Wolfgang Gerhardus/851).

Kirchberg (Manfred Augustin/760) und Nordsaar (Markus Thiel/736) mit bereits deutlichem Rückstand.

Im zweiten Block das erste Highlight.

Bernd Haffner trat das Pedal direkt durch und brachte Mittelsaar mit 914 deutlich an die Spitze.

Dahinter ein spannendes Rennen. Salzgitter (Jörg Brandenburg/849) knapp vor Wetzlar (Alexander Rhode/842) auf den Plätzen 4 und 5 in Lauerstellung.

Gelsenkirchen (Erich Wolf/828) etwas zurück.

Der dritte Block schob das Feld wieder enger zusammen.

Klaus Steier errang für Nordsaar 878, und auch Kirchberg (Andreas Martin/857) machte Boden gut.

Tier (Engelbert Poth/829) und Langenfeld (Frank Ott/819) weiterhin auf Kurs.

Im vierten Block festigte Salzgitter seine Position. Dirk Henningsen brachte mit 858 seine Farben auf Rang 2. Auch Gelsenkirchen (Vincenco Condello/854) blieb stabil.

Wetzlar (Alexander Rhode/802) büßte etwas ein, während Mittelsaar (Hans-Jürgen Steffen/802) den Vorsprung auf Platz 2 fast vollständig verspielte.

Stand nach zwei Startern:

1.KV Mittelsaar 1716
2.SKV Salzgitter 1707
3.SKV Trier 1684
4.KV Gelsenkirchen 1682
5.SK Langenfeld 1670
6.KSV Wetzlar 1649
7.KV Nordsaar 1614
8.TuS Kirchberg 1593

Der fünfte Block bot doch eher Magerkost, keine Zahl über 800.

So konnte keine Mannschaft wirklich Druck aufbauen. Den Block gewann Ulrich Haupenthal (Nordsaar/794) knapp vor Langenfeld (Jürgen Brinckmann/790) und Kirchberg (Hubert Bender/787).

Trier (Peter Clemens/771) musste im Kampf um die Medaillen einen Rückschlag verkraften.

Im sechsten Block der Führungswechsel.

Jürgen Brennecke brachte Gelsenkirchen mit 876 in Front. 6 Holz dahinter Mittelsaar (Rudolf Schrecklinger/836). Salzgitter (Frank Niehus/802) nun auf Rang 3.

Wetzlar (Jörg Steinmüller/764) rutschte auf Platz 7.

Stand nach drei Startern:

1.KV Gelsenkirchen 2558
2.KV Mittelsaar 2552
3.SKV Salzgitter 2509
4.SK Langenfeld 2460
5.SKV Trier 2455
6.KV Nordsaar 2408
7.KSV Wetzlar 2403
8.TuS Kirchberg 2380

Im siebten Block betrieb Klaus Benoist mit 847 für Nordsaar ein wenig Ergebniskosmetik.

Aber ansonsten blieb der Angriff auf die Medaillen überraschend aus. Weder Trier (Manfred Göbel/816) noch Langenfeld (Robert Fritsche/778) konnten wirklich Druck auf das Führungstrio aufbauen. Kirchberg (Heiko Störig/731) blieb am Ende des Feldes.

Im Kampf um Gold trennten Gelsenkirchen und Mittelsaar gerade mal 6 Holz, für Spannung war also gesorgt

Für den Drittplatzierten aus Salzgitter waren 763 gefordert, um Bronze zu sichern. Machbar …

Für Mittelsaar war der Kampf um Gold nach 60 Wurf vorbei. Patrick Meier brachte 786 in Ziel, was letztendlich zu Bronze reichte.

Im Kampf um Gold machte Salzgitter weiter Druck. Carsten Schinke (860) kam zwar dicht dran, allerdings konnte Michael Selge (831) für Gelsenkirchen hinten raus einen Vorsprung von 20 Holz behaupten und Gold gewinnen.

Wetzlar (Rainer Scheidt/785) konnte keinen Boden mehr gutmachen.

Endstand:

1.KV Gelsenkirchen 3389
2.SKV Salzgitter 3369
3.KV Mittelsaar 3338
4.SKV Trier 3271
5.KV Nordsaar 3255
6.SK Langenfeld 3238
7.KSV Wetzlar 3188
8.TuS Kirchberg 3111

 

Herren B Verein

Im ersten Block zündete Gerd Köhl direkt den Turbo und brachte Münstermaifeld mit 890 direkt auf Titelkurs.

Auch Trier (Klaus Schmitt/833) kam gut aus dem Startblock.

Ein enges Rennen lieferten sich Herne (Gerhard Dörner/789) und Warndt (Hans-Jörg Steffen/780).

Der zweite Block verlief sehr eng ohne große Ausreißer nach oben.

Siegfried Sauk brachte Herne 1 mit 803 auf Rang 3.

Mittelsaaar (Jeannot Peter/783), Salzgitter (Heinz Paul/775) und Kassel (Hans-Georg Lichte/764) im hinteren Bereich des Feldes.

Im dritten Block festigte Rainer Stoffels mit 889 für Münstermaifeld die Pole-Position und baute den Vorsprung auf Trier (Werner Damble/824) noch aus.

Warndt (Volker Kalb/781) sehr konstant, während Herne 2 (Günter Kubior/699) deutlich an Boden verlor.

Im vierten Block ein nächstes Highlight.

Hilbert Wagner schob Mittelsaar mit 891 auf Rang 2. Auch Herne wahrte durch Theo Mülleneisen (854) die Medaillenchance.

Kassel (Herbert Bippig/807) bleibt im Mittelfeld. Auch für Salzgitter (Johann Marintschak/772) keine Verbesserung.

Stand nach zwei Startern:

1.SK Münstermaifeld 1779
2.KV Mittelsaar 1674
3.SKV Trier 1657
4.VHK Herne 1657
5.KKV Kassel 1571
6.BKV Warndt 1561
7.SKV Salzgitter 1547
8.VHK Herne 2 1488

Im 5. Block wahrte Trier (Dieter Röpke/812) die Medaillenchancen.

Münstermaifeld (Franz Schnorpfeil/785) ließ ein wenig locker, blieb aber weiterhin souverän vorne.

Herne 2 (Peter Bauerhin/746) und Warndt (Horst Lieberwirth/733) ohne Chance auf eine Verbesserung.

Im 6. Block verkürzte Josef Reuter (Mittelsaar/831) spürbar den Rückstand auf Münstermaifeld. Rückstand vor dem letzten Starter 59 Holz. Trotzdem noch ein weiter Weg…

Herne (Norbert Maleszka/795) hat auf Rang 4 die Medaille noch in Reichweite, Rückstand auf Trier 17 Holz.

Salzgitter (Karl-Heinz Becker/783) verbesserte sich auf Platz 5 und überholte Kassel (Conny Burg/729).

Stand nach drei Startern:

1.SK Münstermaifeld 2564
2.KV Mittelsaar 2505
3.SKV Trier 2469
4.VHK Herne 2452
5.SKV Salzgitter 2330
6.KKV Kassel 2300
7.BKV Warndt 2294
8.VHK Herne 2 2234

Im siebten Block brachte Alfred Mitscher mit 852 den Titel für Münstermaifeld sicher nach Hause.

Herne 2 (Dieter Haas/820) sendete ein Lebenszeichen, dieses kam allerdings zu spät.

Trier (Peter Fritzen/785) büßte den Vorsprung ein und verspielte vermutlich die Medaille.

Warndt (Roland Uhl/722) am Ende des Feldes

Im letzten Block griff Mittelsaar noch einmal Spitzenreiter Münstermaifeld an, aber nach der dritten Bahn war Gold außer Reichweite. Ingo Wagner (837) sicherte für seine Mannschaft Platz 2.

Herne (Reinhold Hahn/826) ließ im Kampf um Bronze nicht mehr anbrennen und verwies Trier auf den undankbaren Platz 4.

Für Salzgitter (Harald Koch/812) und Kassel (Walter Ullrich/785) gab es keine Veränderung. Beide Teams belegten die Plätze 5 und 6.

Endstand:

1.SK Münstermaifeld 3416
2.KV Mittelsaar 3342
3.VHK Herne 3278
4.SKV Trier 3254
5.SKV Salzgitter 3142
6.KKV Kassel 3085
7.VHK Herne 2 3054
8.BKV Warndt 3016

 

Damen A Einzel

Zu Beginn taten sich alle Starterinnen ein wenig schwer, und verfehlten die eine oder andere Ecke.

Vor allem Silke Blum (Herne) raffte sich rechtzeitig auf und erspielte glatt 800. Eine erste Marke!

Für Marion Henkel (Mülheim) dürfte es mit 764 nicht reichen. Gleiches gilt für Simona Dziura (Mülheim/764) und Birgit Wilkes (Kleve/733).

Im zweiten Block folgten bereits zwei Topzahlen.

Simone Billotin (Aachen) setzte sich mit 846 an die Spitze, gefolgt von Christina Retterath (Nordsaar/838).

Birgit Stauner (Mittelsaar/792) und Nicole Krumscheid (Mülheim-Kärlich/789) noch mit geringen Hoffnungen auf den Zwischenlauf.

Der dritte Block verlief sehr spannend rund um die 800er Grenze.

Petra Wörster (Siegen/802) übersprang sie knapp und dürfte als Dritte nach drei Blöcken das Zwischenlaufticket in der Tasche haben.

Susanne Bäsel (Mittelsaar/795) und Claudia Jaster (Lonnig/794) blieben knapp drunter und müssen noch zittern.

Im vierten Block erneut eine Topzahl.

Petra Fritz (Siegen) buchte mit 828 sicher den Zwischenlauf.

Für Silvia Weirich (Nordsaar/789) dürfte es nicht reichen. Petra Bartz (Gilzem/692) und Susanne Broscheit (Salzgitter/684) verfehlten einfach zu viele Ecken und waren chancenlos.

Auch im letzten Block fielen noch zwei Zahlen über 800, die zum Zwischenlauf reichten.

Silke Thissen (Kleve/835) spielte sich auf Rang 3, Vera Schwan (Nordsaar/808 lief als Fünfte ein.

Für Nicole Mehlhaf (Salzgitter/748) und reichte es nicht, Nelli Reil (Baunatal/654) am Ende des Feldes.

Als Achte qualifizierte sich Susanne Bäsel für den Zwischenlauf

Im ersten Block liefen zwei Damen direkt hinterher. Susanne Bäsel leistete sich zu Beginn einige Fehler und kam nicht über 762 hinaus. Auch Petra Wörster kam nicht ins Rollen, für sie 766.

Silke Blum kämpfte sich auf 813, was für den zweiten Block erstmal zu überspielen ist.

Vera Schwan gewann mit 845 den ersten Block und dürfte das Finalticket gelöst haben.

Auch im zweiten Block hatte der Großteil unerwartete Probleme. Petra Fritz verfehlte mit 781 die 800er Marke recht deutlich, ebenso wie Christina Retterath, die sich durch einige Fehlwürfe um ein besseres Ergebnis brachte und auf 784 kam.

Simone Billotin wurde so mit 806 Blockzweite und buchte das vierte Endlaufticket.

Aus allem raus hielt sich Silke Thissen, die den Zwischenlauf mit starken 863 klar gewann.

Der Endlauf wurde zu einer eindeutigen Angelegenheit für Silke Thissen. Bereits zur Halbzeit mit 446 klar in Front, packte sie direkt 245 drauf und sicherte sich mit 888 souverän den Titel.

Silke Blum kam nicht richtig ins Rollen und lief dem Feld hinterher. Am Ende musste sie sich mit 780 und Platz 4 begnügen.

So waren die Medaillen relativ schnell verteilt. Den Kampf um Silber gewann Simone Billotin mit 824 gegen Vera Schwan (801).

Endstand:

1.Silke Thissen 888
2.Simone Billotin 824
3.Vera Schwan 801
4.Silke Blum 780

 

Damen B Einzel

Den ersten Block gewann Rosina Thater (Gelsenkirchen) mit 779 und düfte damit den Zwischenlauf gebucht haben.

Auch Renate Schwarz (Untere Saar/753) mit guten Chancen für die nächste Runde. Für Elke Keuler (Bensberg/726) wird es bereits eng, Sylvia Hilkmann (Wanne-Eickel/612) ohne Chance.

Auch im zweiten Block folgten zwei Zahlen mit berechtigten Hoffnungen auf den Zwischenlauf.

Ursula Permesang (Riol/768) dürfte durch sein, während Anna Röhrig (Langenfeld/744) noch zittern muss.

Für Rita Becker (Illtal/708) und Barbara Stierand-Peterwitz (Iserlohn/692) reicht es nicht.

Im dritten Block übernahm Rita Kasper-Kirst (Lonnig) mit 828 deutlich die Führung. Auch Sylvia Cornelius (Wuppertal/786) dürfte sicher weiter sein.

Marika Willms (Trier/625) und Karin Huebner (Wolfsburg/588) chancenlos.

Im vierten Block erneut zwei hohe Zahlen, die bereits sicher für den Zwischenlauf reichen.

Ulrike Englisch (Siegen/805) und Maria Schmedt (Tecklenburg/791) qualifizierten sich ungefährdet.

Für Ulrike Böth (Baunatal/706) und Gudrun Bender (Riol/694) war bereits Endstation.

Aus dem letzten Block schickte sich nur eine Starterin an, die Hürde Zwischenlauf zu überspringen.

Sylvia Brill (Herne) belegte mit 789 Rang 4.

Die drei übrigen Starterinnen scheiterten allesamt an der 700er Marke.

Sabine Ziemke (Wuppertal/680), Ruth Walch (Lengers/673) und Karin Meyer (Salzgitter/631) hatten mit dem Ausgang nichts zu tun

Somit qualifizierte sich Renate Schwarz als Achte für den Zwischenlauf.

Im ersten Block des Zwischenlaufs zündete Rosina Thater direkt den Turbo und setzte mit 819 ein echtes Ausrufezeichen.

Für die beiden holzgleichen Ursula Permesang und Sylvia Cornelius (je 734) dürfte es nicht reichen. Renate Schwarz (661) war chancenlos.

Den zweiten Block dominierte Rita Kasper-Kirst, die mit 823 den Zwischenlauf gewann und sich souverän für den Endlauf qualifizierte.

Auch Sylvia Brill (773) und Maria Schmedt (761) buchten das Finalticket. Ulrike Englisch musste hinten raus die Konkurrenz ziehen lassen und wurde Fünfte.

Zu Beginn des Endlaufs setzte sich die Favoritin Rita Kasper-Kirst vom Rest des Feldes ab. Mit einer dritten 187er Bahn machte sie noch einmal die Tür auf und sorgte für Spannung.

Maria Schmedt nutzte die Gunst der Stunde und schloss auf.

Aber Rita Kasper-Kirst (826) bewies Nervenstärke und sicherte sich mit einer 9 im letzten Wurf den Titel mit einem Holz Vorsprung vor Maria Schmedt (825).

Bronze fuhr Sylvia Brill (808) ein, für Rosina Thater (792) blieb Rang 4.

Endstand:

1.Rita Kasper-Kirst 826
2.Maria Schmedt 825
3.Sylvia Brill 808
4.Rosina Thater 792

 

Damen C Einzel

Im ersten Block überquerte nur Maria Huchtkemper (Gütersloh-Rheda/703) die 700er Marke.

Vermutlich dürfte dies die Grenze zum Finale sein.

Christel Meiners (Gütersloh-Rheda/686) blieb knapp drunter, hatte aber noch berechtigte Hoffnungen.

Für Sieglinde Damm (Solingen/604) und Edith Michel (Laubach/602) war der Weg zu weit.

Auch im zweiten Block eine Zahl über dem Strich.

Katica Schöngen (Bensberg) brachte 702 ins Ziel, was zu diesem Zeitpunkt Platz 2 bedeutete.

Regina Möbs (Wieseck/668) und Brunhilde Henning (Laubach/650) bereits mit zuviel Rückstand. Hanne Fuchs (Illtal/609) konnte keine Akzente setzen.

Der letzte Block bot Spannung pur.

Während sich Rita Sauerwald (Haiger/751) souverän durchsetzte und das Finalticket buchte, tobte im Kampf um die weiteren Endlaufplätze ein harter Kampf.

Gisela Grote (Düsseldorf/725) setzte sich letztendlich sicher durch, während Brigitte Hollinger (Mittelsaar/698) knapp scheiterte.

Monika Abel (Salzgitter/563) war hier ohne Chance.

Als Vierte qualifizierte sich Katica Schöngen für das Finale.

Im Endlauf setzte sich Gisela Grote langsam aber sicher vom Feld ab und sicherte sich mit 767 letztlich überlegen den Titel.

Ebenso ungefährdet ging Silber an Maria Huchtkemper.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Bronze lieferten sich Rita Sauerwald und Katica Schöngen bis zum letzten Wurf.

Letztendlich waren beide holzgleich. Im Abräumen war Rita Sauerwald um 5 Holz besser und sicherte sich den Pordestplatz.

Den undankbaren Platz 4 mit denkbar knappem Rückstand belegte Katica Schöngen.

Endstand:

1.Grote, Gisela 767
2.Huchtkemper, Maria 744
3.Sauerwald, Rita 707
4.Schöngen, Katica 707

 

Herren A Einzel

Im ersten Block ein erstes Ausrufezeichen.

Markus Gruben (Solingen) trat von Beginn an das Gaspedal durch und brachte 888 an die Tafel.

Mit einem sauberen 240er Endspurt kam Michael Selge (Gelsenkirchen) auf 866, was ihm berechtigte Chancen auf die nächste Runde eröffnete.

Für Andreas Will (Warndt/838) und Jürgen Brennecke (Gelsenkirchen/812) reichte es nicht

Der zweite Block verlief sehr eng ohne die ganz hohen Zahlen. Horst Stumpe (Herford) gewann ihn mit 850, knapp vor Thorsten Hamm (Osburg/845) und Bernd Haffner (Mittelsaar), der mit einer 470+ zweiten Halbzeit noch 843 erspielte. Die 826 von Uwe Schlitzberger (Kassel) dürften nicht reichen.

Nach zwei Blöcken kristallisiert sich eine magische Grenze von 850 für den Zwischenlauf heraus.

Im dritten Block überquerten zwei Spieler die „Norm“. Patrick Haan (Ostsaar/857) gewann den Block knapp vor Carsten Schinke, der sich mit diversen Räumfehlern und schwachem Start selbst das Leben schwer machte und auf 852 kam.

Ingo Wagner (Baunatal/821) und Michael Jaster (Koblenz) konnten keinen Druck aufbauen.

Im vierten Block gab es nur eine ordentliche Zahl. Lokalmatador Jürgen Reinert begann direkt stark und brachte souveräne 866 nach Hause, was zu diesem Zeitpunkt Platz 2 und die sichere Zwischenlaufteilnahme bedeutete.

Für Andreas Happe (Essen/818), Thomas Press (Butzweiler/798) und Winfried Haffner (Untere Saar/777) reichte es nicht.

Im letzten Block verfehlten zwei Spieler gar die 800er Grenze

Michael Hoffmann (Ostsaar/792) und Alexander Rohde (Wetzlar/791) konnten keine Akzente setzen und schieden aus. Dirk Henningsen (Salzgitter/872) und Friedhelm Kohlhoff (Rösrath/868) belegten sicher die Plätze 2 und 3.

Als Achter gelangte Horst Stumpe in den Zwischenlauf.

Den ersten Block des Zwischenlaufs dominierte Carsten Schinke mit einer 242er Startbahn von vorne weg. Mit 892 gewann er den Block klar und nahm Kurs auf das Finale.

Dahinter ein enges Rennen. Letztlich sicherte sich Patrick Haan Platz 2 im Block mit 841, knapp vor Horst Stumpe (834) und Michael Selge (830).

Maßgabe für den 2. Block also mindestens 842 und einen Gegner halten

Es stellte sich ziemlich schnell heraus, dass Jürgen Reinert keine Zweifel an seiner Endlaufteilnahme aufkommen ließ. Mit ebenfalls 892 (aber 5 Holz besserem Räumergebnis) gewann er den Zwischenlauf.

Während Markus Gruben nicht zu seinem Spiel fand und mit 821 ausschied, spitzte sich der Kampf um die beiden restlichen Endlauftickets zu,

Dirk Henningsen hiefte sich mit einer 237er Schlussbahn auf 849, am Ende Platz 3.

Friedhelm Kohlhoff benötigte die 9 im Vorletzten. Er machte sie und sicherte sich mit 843 knapp den letzten Endlaufplatz.

Der Endlauf bot zunächst Magerkost und war von Verkrampfung geprägt.

Jürgen Reinert zog als Erster die Handbremse und setzte sich peu a peu vom Rest des Feldes ab. Am Ende gewann er relativ ungefährdet mit 866 den Titel.

Friedhelm Kohlhoff war von Beginn auf Silberkurs und behielt diesen mit 843 auch bei.

Die Salzgitter-Fraktion war heute deutlich unterlegen und kam nicht in Schwung. Carsten Schinke sicherte sich hier mit 809 Bronze, knapp vor Dirk Henningsen (802).

Endstand:

1.Jürgen Reinert 866
2.Friedhelm Kohlhoff 843
3.Carsten Schinke 809
4.Dirk Henningsen 802

 

Herren B Einzel

Im ersten Block direkt ein enges Rennen und zwei sehr gute Zahlen.

Werner Schmedt (Tecklenburg) ließ nach 450er Halbzeit etwas nach, seine 847 dürften aber für den Zwischenlauf reichen. Ebenso wie die 845 von Herbert Winterscheidt (Rheydt).

Für Hubert Braun (Saarbrücken/812) und Norbert Maleszka (Herne/804) dürfte es eng werden.

Im zweiten Block die dritte Zahl 840+. Hier scheint die Grenze für den Zwischenlauf zu liegen.

Klaus Dichter (Gilzem/844) ist bereits jetzt Dritter.

Eckhard Kopp (Lage/829) muss zittern. Für Gerhard Jost (797) und Peter Stahs (Emsland/786) ist der Wettkampf bereits zu Ende.

Auch im dritten Block wieder eine Zahl über der erwähnten 840. Gerd Köhl (Münstermailfeld) setzte sich nach etwas müdem Beginn mit 854 an die Spitze des Feldes.

Die 807 von Robert Fritsche (Langenfeld) sind zu wenig. Auch Wilfried van Haaften (Nordhorn/776) und Rolf Reuter (Mittelsaar/776) sind ausgeschieden.

Der vierte Block bescherte einen erneuten Führungswechsel.

Hilbert Wagner (Mittelsaar) setzte mit 880 ein Ausrufezeichen.

Klaus Schmitt (Trier/842) belegt aktuell Rang 6 und hat berechtigte Chancen für den Zwischenlauf.

Für Volker Miesner (Solingen/815) und Herbert Bippig (Kassel/744) reichte es nicht.

Auch im letzten Block überquerte mit Wolfgang Gerhardus (842) ein Spieler die 840, was die Qualifikation für den Zwischenlauf bedeutete.

Weil sowohl Karl-Heinz Becker (Salzgitter/804), als auch Walter Ullrich (Kassel/767) nicht richtig attackieren konnten, reichten Hans-Peter Lauer (Sulzbachtal) seine 830 für Platz 8 und die Teilnahme am Zwischenlauf.

Im ersten Block des Zwischenlaufs mussten nach passabler erster Halbzeit Wolfgang Gerhardus (806) und Hans-Peter Lauer (777) abreißen lassen und schieden aus.

Klaus Dichter kam auf 846 und setzte damit den zweiten Block schon ein wenig unter Druck.

Klaus Schmitt gewann den Block und dürfte mit 864 das Endlaufticket gebucht haben.

Im zweiten Block kam Herbert Winterscheidt überhaupt nicht in Tritt. Mit 783 baute er keinen Druck auf und schied aus.

Für die verbliebenden drei Akteure hieß es 846 von Klaus Dichter zu überspielen.

Gerd Köhl gelang dies, mit 866 gewann er die Vorschlussrunde.

Hilbert Wagner spielte konstant und brachte die geforderten 846 an die Tafel (bei Holzgleichheit um 11 Holz besseres Räumergebnis).

Werner Schmedt zeigte zwar einen tollen Endspurt. Mit einer 231er Schlussbahn kam er zwar knapp ran, musste sich aber letztendlich mit 839 und Rang 5 zufrieden geben.

Im Endlauf zog Hilbert Wagner Wurf um Wurf vom Rest des Feldes davon und gewann nach konstantem Auftritt mit 859 überlegen Gold.

Der Kampf um Silber verlief hochspannend.

Nach recht müdem Start steigerte sich Gerd Köhl und schnappte sich mit einer 217er Schlussbahn und 824 am Ende überraschend Silber.

Überraschend deshalb, weil sowohl Klaus Schmitt, als auch Klaus Dichter mit einer 190er Bahn abschlossen.

Somit fiel Klaus Schmitt mit 817 auf Rang 3 zurück und für Klaus Dichter blieb mit 816 gar nur Platz 4.

Endlauf:

1. Hilbert Wagner 859
2. Gerd Köhl 824
3. Klaus Schmitt 817
4. Klaus Dichter 816

 

Herren C Einzel

Im ersten Block wurde die 800er Marke knapp verpasst.

Peter Werhahn (Neuss/797) kam ihr recht nahe und hat noch Hoffnungen auf den Endlauf.

Detlef Reschke (Castrop-Rauxel/774) und Friedel Pescher (Grevenbroich/768) sind wohl ausgeschieden. Für Udo Kröger(Dortmund/743) reicht es ebenfalls nicht.

Im zweiten Block die erste Marke.

Willy Lapus (Geilenkirchen) buchte mit 837 das erste Ticket für das Finale.

Manfred Selge (Rösrath/795) verfehlte knapp die 800 und ist bereits Dritter. Hier wird es knapp.

Johannes Verhees (Rösrath/787) und Manfred Pock (Ratingen/783) fehlen einige Hölzer.

Der dritte Block brachte keine richtig hohe Zahl hervor.

Karl Daus (Trier/772) ist bereits jetzt Siebter und damit raus.

Gleiches gilt für Detlef Pitzschk (Salzgitter/738) und Conny Burg (Kassel/668).

Im vierten Block die zweite 800er Zahl.

Klaus Möhrke (Herford/810) buchte sicher die nächste Runde.

Für Alfred Stumm (Idar-Oberstein/766) und Karl Bender (Ostsaar) reichte es deutlich nicht.

Hartmut Rode (Leinefelde/657) war chancenlos.

Aus dem letzten Block spielte niemand die geforderten 796.

Knapp scheiterten Franz Salomon (Untere Saar/784), Bruno Austerschulte (Buldern/782) und Heinz Paul (Salzgitter/778). Friedhelm Schenker (Dillenburg/717) konnte nicht mithalten.

Manfred Selge qualifizierte sich als Vierter für den Endlauf.

Den Endlauf dominierte von Beginn an Willy Lapus, der sich mit 823 souverän den Titel sicherte.

Im Kampf um Silber wogte es hin und her. Sowohl Manfred Selge als auch Klaus Möhrke leisteten sich auf der letzten Räumgasse ein paar Eckenfehler. Letztendlich sicherte sich Manfred Selge (788) Silber kanpp vor Klaus Möhrke (783).

Peter Werhahn (739) verlor direkt den Anschluss und konnte den Rückstand auch nicht mehr aufholen. Für ihn der undankbare Platz 4.

Endstand:

1.Willy Lapus 823
2.Manfred Selge 788
3.Klaus Möhrke 783
4.Peter Werhahn 739

 

Mixed Paarkampf

Im ersten Block direkt die erste Marke.

Sandra Kuhlmann/Nick Bockstege (Herne) setzten mit 720 mal fix ein Ausrufezeichen.

Der Rest des Feldes eng zusammen, aber bereits 60 Holz zurück.

Birgit Stauner/Holger Hamm (Mittelsaar/662) mussten zittern. Für Nadine Hamm/Alexander Tobae (Mittelsaar/658) und Sarah Petry/Patrick Molitor (Nordsaar/642) dürfte es nicht reichen.

Vermutlich liegt um die 670 die magische Grenze für den Zwischenlauf.

Auch im zweiten Block fiel die 700er Marke.

Bianca Mayer/Holger Mayer (Nordsaar) sollten mit 708 sicher den Zwischenlauf erreichen.

Für Jennifer Adams/Nico Klink (Riol/665) dürfte es eng werden.

Iris Gebauer/Christian Schneider (Riol/658) und Petra Fritz/Stefan Dietershagen (Siegen/641) schieden aus.

Im dritten Block zwei dicke Zahlen.

Veronika Krämer/Bernardo Immendorff (Riol) setzten sich mit 772 an die Spitze, gefolgt von Yvonne Ruch/Christian Junk (Nordsaar/756).

Beide Zahlen bereits jetzt im Zwischenlauf.

Marion Henkel/Bernd Ries (Mülheim/667) mussten bangen, während Andrea Nizik/Stefan Weber (Salzgitter/610) ohne Chance waren.

Im vierten Block eine weitere Zahl über 700, mittlerweile die fünfte.

Stefanie Hippert/Alexander Mirus (Bielefeld/712) buchten das Ticket für den Zwischenlauf.

Johanna Theiß/Robin Schrecklinger (Mittelsaar/678) waren zu dem Zeitpunkt bereits 6., machten sich also noch berechtigte Hoffnungen.

Für Ramona Wilczek/Rolf Rohrbach (Wieseck/672) wurde die Luft bereits dünn.

Isabelle Steffes/Markus Hübgen (Stromberg/642) konnten nichts mehr ausrichten.

Im letzten Block kristallisierte sich schnell heraus, dass zwei Paare nicht in die vorderen Ränge vorstoßen konnten.

Desirée Zylla/Danijel Maksimovic (Salzgitter/592) und Laura Möller/Dieter Möller (Fulda/564) waren komplett chancenlos.

Somit konnten Veronika Ulrich/Marc Glöckner Mittelsaar/698) locker die geforderten 672 überspielen.

Melanie Zimmer/Volker Baumeister (Düsseldorf) hielten sich raus und liefen mit 738 auf Rang 3 ein.

Als Achte qualifizierten sich Theiß/Schrecklinger für die nächste Runde.

Im ersten Block direkt drei hohe Zahlen. Nur Hippert/Mirus kamen nicht richtig in Tritt und mussten abreißen lassen. Mit 688 dürfte es vorbei sein.

Mayer/Mayer gewannen den Zwischenlauf souverän mit 762 und stehen sicher im Finale.

Auch Theiß/Schrecklinger (742) und Ulrich/Glöckner (736) mit berechtigten Hoffnungen auf den Endlauf.

Die Vorgaben für den zweiten Block waren schon recht hoch.

Im zweiten Block direkt eine besondere Leistung.

Ruch/ Junk gewannen den Zwischenlauf mit überragenden 836.

Nach 61er Startgasse drückten Krämer/Immendorff das Pedal durch und zogen sicher als Dritte in den Endlauf ein.

Knapp an der Vorgabe 742 scheiterten Zimmer/ Baumeister (738) auf Platz 5.

Kuhlmann/ Bockstege (701) konnten keinen Druck aufbauen.

Mayer/Mayer erwischten im Finale direkt den besten Start und führten zur Halbzeitvor Theiß/Schrecklinger.

Die beiden übrigen Paare bereits mit Rückstand.

Auch der dritten Bahn schlossen Ruch/Junk auf, während Krämer/Immendorff weiterhin Abstand hielten.

Am Ende das Paar aus Riol Rang 4 mit 686.

Der Kampf um die Medaillen verlief sehr spannend.

Auch Theiß/Schrecklinger kamen noch einmal auf, konnten jedoch den Anschluss nicht komplett herstellen. Für sie am Ende Bronze mit 741.

Um Gold wurde es sehr eng.

Ruch/Junk gingen mit 6+ Rückstand in die letzte Gasse, holten aber Holz um Holz auf, kamen auf 754 und holten mit dem letzten Wurf den Titel.

Ein fehlender Anwurf im 29. brachte Mayer/Mayer auf 753, was mit einem Holz Rückstand die Silbermedaille bedeutete.

Endstand:

1.Ruch/Junk 754
2.Mayer/Mayer 753
3.Theiß/Schrecklinger 741
4.Krämer/Immendorff 686

 

Damen Paarkampf

Im ersten Block dominierten Maike Bock/Tanja Bock (Remscheid/688). Diese Zahl dürfte für den Zwischenlauf reichen.

Annika Boiarzin/Silke Blum (Herne/659) ebenfalls mit einer guten Vorstellung.

Für Stephanie Krischker/Rosina Thater (Gelsenkirchen/641) ist vermutlich Endstation, ebenso für Cornelia Gebauer/Ramona Wilczek (Wieseck/610).

Im zweiten Block ein sehr enges Rennen auf ähnlichem Niveau.

Ann-Kristin Mania/Luisa Wagner (Wieseck/671) mit gegenwärtig Platz 2 und guten Aussichten auf die nächste Runde.

Gleiches gilt für Yvonne Ruch/Silvia Weirich (Nordsaar/667). Eng wird es für Sandra Kuhlmann/Kristina Rutenberg (Herne/658), die bereits nach zwei Blöcken auch Platz 5 rangieren.

Verena Krämer/Camilla Immendorff (Riol/594) standen auf verlorenem Posten.

Im dritten Block nur eine richtig hohe Zahl. Svenja Lambert/Katja Ricken (Nordsaar) übernahmen mit 692 die Führung.

Die restlichen Paare lieferten sich ein enges Rennen, aber auf zu geringem Niveau.

Rita Kasper-Kirst/Claudia Jaster (Lonnig/646), Sabrina Brill/Sorrentino di Bernardi (Wieseck/644) und Sarah Ziemke/Corinna Iffland (Wuppertal/630) fehlten ein paar Hölzer.

Auch der vierte Block bot nur eine dicke Zahl. Veronika Ulrich/Johanna Theiß (Mittelsaar) setzten sich nach vier Blöcken auf Rang 3, Zwischenlaufteilnahme sicher.

Sandra Liebig/Katharina Schmitz (Aachen) brachten es ebenfalls auf 658 (allerdings eine 9 bzw. Kränze weniger als Kuhlmann/Rutenberg). Hier hieß es ebenfalls zittern.

Jennifer Adams/Saskia Wintrich (Riol/626) und Sabine Happ/Laura Möller (Fulda/574) konnten keinen wirklichen Druck aufbauen.

Im letzten Block blieben überraschend drei Paare unter der sich herauskristallisierenden Schallmauer von 660.

Lediglich Christina Retterath/Vera Schwan (Nordsaar) überzeugten mit 689 und sicherten sich den geteilten 2. Platz.

Annika Hilkmann/Jasmin Thon (Herne) waren in Schlagdistanz, konnten aber mit 645 letztendlich nicht mehr eingreifen. Gleiches galt für Marion Niehoff/Jessica Tien (Nordhorn/626).

Völlig chancenlos waren Larissa Plumhoff/Draga Warneke (Fulda/512).

Durch diesen ungewöhnlichen Schlussbloc

k gingen Sandra Kuhlmann/Kristina Rutenberg als Achte mit 658 holzgleich vor Sandra Liebig/Katharina Schmitz in den Zwischenlauf.

Der erste Block der Vorschlussrunde bot ein enges Rennen.

Nur Kuhlmann/Rutenberg mussten direkt abreißen lassen und schieden mit 584 aus.

Letztlich gewannen Ruch/Weirich (663) den Block, knapp gefolgt von Boiarzin/Blum (653) und Mania/Wagner (643).

Alles machbare Zahlen für den zweiten Block.

Und so kam es auch.

Alle Paare des zweiten Blocks nutzen die Vorlage und zogen ins Finale ein.

Den Block gewannen Ulrich/Theiß mit 720. Auch Retterath/Schwan letztlich ohne Mühe und 694 als Zweite im Endlauf.

Etwas knapper war es für Bock/Bock (675) und Lambert/Ricken (674). Am Ende aber auch hier die sichere Finalteilnahme.

Der Endlauf verlief ziemlich ausgeglichen.

Allmählich fielen Retterath/Schwan mehr und mehr zurück und konnten keinen Anschluss mehr herstellen. Am Ende Platz 4 mit 645.

Ulrich/Theiß konnten nach einer 106er Startgasse nicht nachlegen und belegten mit 679 Platz 3.

Im Kampf um Gold sahen Lambert/Ricken wie die sicheren Siegerinnen aus, doch Bock/Bock schlossen mit einer 116er Schlussgasse auf und vollendeten mit 696.

Lambert/Ricken benötigten aus den letzten zwei Kugeln 10 Holz zum Sieg. 29. Wurf offene 6, letzter Wurf 2, so mit einem Holz verloren und mit 695 Silber eingefahren.

Endstand:

1.Bock/Bock 696
2.Lambert/Ricken 695
3.Ulrich/Theiß 679
4.Retterath/Schwan 645

 

Herren Paarkampf

Im ersten Block zwei Zahlen über 700.

Den Block gewannen Timo Metzger/Oliver Braun (Saarbrücken) mit 716 knapp vor Holger Philippi/Thomas Benzkirch (Mittelsaar/713).

Unter der 700er Marke blieben Jürgen Brennecke/Jens Thon (Gelsenkirchen/692) und Mike Mertsch/Joachim Bremer (Kamp-Lintfort/652).

Für den Zwischenlauf dürfen es mindestens die 713 sein

Der zweite Block bot hochklassiges. Jürgen Wagner/Markus Gebauer (Nordsaar) gaben sofort Vollgas und stürmten mit 818 an die Spitze.

Auch die 735 von Bernardo Immendorff/Thomas Steines (Riol) müssten reichen.

Dirk Albertz/Robert Heinichen (Duisburg/719) hatten berechtigte Hoffnungen, während Jörg Brandenburg/Carsten Schinke (Salzgitter/692) eine 61er Startgasse zum Verhängnis wurde.

Den dritten Block gewannen Robin Schrecklinger/Marc Glöckner (Mittelsaar/764). Auch Friedhelm Kohlhoff/Thomas Habeth (Rösrath/738) konnten als zwischenzeitlich Dritte für den Zwischenlauf planen.

Für Markus Adams/Falko Stockter (Kirchberg/671) und Christoph Hösel/Alexander Urban (Osnabrück/611) reichte es nicht.

Mit starken 770 setzten sich Holger Mayer/Daniel Schöneberger (Nordsaar) auf den 2. Rang. Uwe Hippert/Raffael Tönsmann (Herford/733) buchten mit einer 223er Schlussbahn die Tickets für den Zwischenlauf.

Nach dem bisherigen Verlauf schrammen die 707 von Rainer Michels/Bernd Göbel (Münstermaifeld) und die 699 von Uwe Schlitzberger/Timo Mandelik (Kassel) knapp an der nächsten Runde vorbei.

Überraschend konnte sich kein Paar des letzten Blockes für den Zwischenlauf qualifizieren.

Sensationell hier das Ausscheiden von Marcel Schneimann/André Laukmann (Duisburg), die nur 663 an die Tafel brachten und lediglich Platz 18 belegten.

Auch David Köhler/Dieter Möller (Fulda/674) und Klaus Steier/Gilles Mores (Nordsaar/690) konnten nicht eingreifen.

Bis kurz vor Schluss auf Kurs Zwischenlauf mussten Julian Geerdes/Pascal Möhlenkamp (Nordhorn/707) auf den letzten Metern abreißen lassen.

Metzger/Braun sicherten sich als achte den letzten Platz im Zwischenlauf

Im ersten Block des Zwischenlaufs direkt zwei hohe Zahlen.

Immendorff/Steines dürften mit 771 das Finalticket in der Tasche haben.

Auch die 748 von Albertz/Heinichen hegten noch Hoffnungen.

Hippert/Tönsmann (690) und Metzger/Braun (619) schieden aus.

Im zweiten Block schickten sich drei Paare an, die 748 aus dem Startblock anzugreifen.

Mit einer mäßigen Schlussbahn kamen Schrecklinger/Glöckner auf nur noch 713 und belegten Platz 5.

Kohlhoff/Habeth liefen von Beginn an hinterher und erspielten 685.

Sicher für den Endlauf qualifizierten sich Wagner/Schöneberger (775) und Mayer/Schöneberger (749).

Mit einer 116er Startgasse setzten sich Immendorff/Steines im Finale direkt an die Spitze. In der Folgezeit konnten sie das Niveau nicht halten und mussten das Feld passieren lassen. Am Ende Platz 4 mit 720.

Auch die souveränen Gewinner von Vor- und Zwischenlauf, Wagner/Gebauer kamen nicht wirklich ins Rollen und mussten sich mit 735 und Bronze begnügen.

Im Kampf um den Titel setzten sich Albertz/Heinichen mit einem 426er Mittelspurt vom Feld ab und fuhren mit 800 den Titel ein, vor Mayer/Schöneberger, denen ein 215er Schlussakt noch zu 786 und Silber verhalf.

Endstand:

1.Albertz/Heinichen 800
2.Mayer/Schöneberger 786
3.Wagner/Gebauer 735
4.Immendorff/Steines 720

 

U-24 weiblich Einzel

Der erste Block verlief sehr spannend knapp unter der 800er Marke.

Ihr am nächsten kam Lena Gembitzki (Lünen) mit 797, knapp vor Christina Rähse (Gütersloh-Rheda/796) und Jana Mechsner (Gütersloh-Rheda/788).

Für Friederike Hönig (Wanne-Eickel/752) reichte es nicht.

Im zweiten Block kam nur eine Spielerin in die Nähe der 800er Grenze.

Mandy Schneider(Wetzlar) setzte sich mit 792 auf Rang 3. Hier scheint die Hürde für den Zwischenlauf zu liegen.

Sarah Ziemke (Wuppertal/753), Lisa Rosport (Mittelsaar/733) und Kristin Ries (Illtal/706) konnten sich nicht entscheidend in Szene setzen.

Im dritten Block die erste 800er Zahl.

Corinna Iffland (Wuppertal) setzte sich mit 825 an die Spitze und hat das Ticket für den Zwischenlauf gebucht.

Auch Jennifer Adams (Riol/799) als gegenwärtig Zweite konnte sich berechtigte Hoffnungen machen.

Für Saskia Wintrich (Riol/771) und Michelle Zimmer (Illtal/769) war der Weg zu weit.

Im vierten Block zwei weitere 800er Zahlen.

Mit 818 schob sich Janine Werner (Daun-Weiersbach) auf Rang 2, gefolgt von Johanna Theiß (Mittelsaar/800). Beide durften hoffen.

Für Carmen Ziemke (Wuppertal/768) und Selina Petschel (Wetzlar/728) war der Wettkampf vorbei.

Im fünften Block das absolute Highlight.

Katharina Schmitz zauberte mal eben mit 927 einen neuen Deutschen Rekord auf die Piste, was mit Abstand Platz 1 bedeutete.

Fast schade, dass die Ergebnisse nicht mitgenommen werden.

Die übrigen drei Spielerinnen sahen nur die Rücklichter.

Weder Chantal Saft (Illtal/764), noch Julia Vogel (Waldbrunn-Hadamar/706) und Nathalie Freund (Nordhorn/686) konnten wirklich mithalten.

Nachdem Annika Hilkmann (Herne) sich anschickte, mit 823 sicher die 800er Marke zu überqueren, lag die Hürde für den Zwischenlauf bei 796.

Sehr knapp dran, aber durch einen fehlenden Anwurf im 29.musste Sandy Meyer (Aachen) mit 793 und Platz 9 die Bahn verlassen.

Auch Christina Vogel (Waldbrunn-Hadamar/782) und Sandra Gsodam (Remscheid/777) scheiterten erst kurz vor Schluss.

Somit konnten drei der vier gesetzten C-Kader-Spielerinnen den Zwischenlauf nicht erreichen

Als Achte marschierte Christina Rähse in den Zwischenlauf:

Den ersten Zwischenlaufblock dominierte Johanna Theiß mit 858, was vermutlich für den Endlauf reichen wird.

Die übrigen drei Starterinnen spielten durchgehend verkrampft und streuten diverse Fehler ein, die ein besseres Ergebnis verhinderten.

So mussten Lena Gembitzki (767), Jennifer Adams (761) und Christina Rähse (728) mit Zahlen deutlich unter der 800er Marke zufrieden sein.

Der zweite Block verlief sehr spannend. Nach drei Bahnen lagen alle vier Spielerinnen zwischen 610 und 625, was darauf hindeutete, dass die 858 aus dem ersten Block für den Endlauf reichen.

Somit waren nur noch drei Finalplätze zu vergeben.

Auf den letzten Metern musste Janine Werner abreißen lassen und belegte mit 806 Rang 5, knapp hinter Corinna Ifland, die mit 808 das letzte Endlaufticket buchte.

Annika Hilkmann (847) nahm sich auf Bahn 5 drei verfehlte Ecken, zog aber letztlich souverän in die Schlussrunde ein. Gleiches gilt für Katharina Schmitz mit 833.

Überraschend konnte Katharina Schmitz im Endlauf nicht an ihre Vorlaufform anknüpfen. Von Beginn an lief sie der Musik hinterher und scheiterte sogar an der 800er Grenze. Mit 795 blieb für sie nur Platz4.

Bereits zur Halbzeit auf Kurs Bronze hielt Annika Hilkmann Kurs und sicherte sich mit 824 Rang 3.

Der Kampf um Gold verlief spannend. So sehr sich Corinna Ifland auch streckte, ganz an Johanna Theiß kam sie nicht heran. Mit 851 sicherte sie sich Silber, während Johanna Theiß mit 862 den Titel holte.

Endstand:

1.Theiß, Johanna 862
2.Ifland, Corinna 851
3.Hilkmann, Annika 824
4.Schmitz, Katharina 795

 

U-24 männlich Einzel

Im ersten Block die erste Marke. Nico Klink (Riol) dominierte von Beginn an und brachte 912 nach Hause.

Bereits mit deutlich Abstand Björn Delles (Illtal/815) und Nick Bockstege (Herne/802). Diese beiden Zahlen dürften nicht reichen.

Gleiches gilt für Fabian Kunz (Aachen/780).

Auch im zweiten Block eine 900+.

Dominik Werner (Riol) reihte sich mit 910 unmittelbar hinter Nico Klink ein und buchte ebenfalls den Zwischenlauf.

Niko Schäfer (Gütersloh-Rheda/832) belegt mit bereits einigem Abstand Platz 3, musste aber bereits zittern. Für Nico Follmann (Ostsaar/826) und Chris Fuchs (Gilzem/822) fehlten ein paar Hölzer.

Auch im dritten Block folgte nur eine richtig hohe Zahl.

Robin Holler (Heiligenhaus) qualifizierte sich mit 897 locker für die nächste Runde.

Die 830 von David Kalb (Sulzbachtal) sind etwas mager, ebenso schieden Thomas Hübgen (Stromberg/824) aus. Julian Geerdes (Nordhorn/796) kam überhaupt nicht zurecht und musste ebenfalls die Segel streichen.

Der vierte Block bot keine richtig hohe Zahl, aber mit 855 lag Andre Wolter (Trier) zu dem Zeitpunkt auf Rang 4 und durfte auf den Zwischenlauf hoffen.

Philipp Wagner (Wetzlar/812), Christian Prante (Düsseldorf/804) und Sebastian Thull (Nordsaar/787) konnten nicht eingreifen.

Im fünften Block spitzte sich die Angelegenheit zu.

Timo Mandelik (Kassel) hiefte sich mit 861 auf den zwischenzeitlichen Platz 4 und somit bereits sicher in den Zwischenlauf.

Pascal Möhlenkamp (Nordhorn) belegt mit seinen 837 derzeit Rang 6 und musste zittern.

Völlig überraschend schied Robert Heinichen (Duisburg/824) aus. Gleiches gilt für Timo Metzger (Saarbrücken/824).

Im letzten Block eine „Zwei-Klassen-Gesellschaft“.

Während sich Robin Schrecklinger (Mittelsaar/889) und Janis Schmitt (Waldbrunn-Hadamar/880) problemlos für die nächste Runde qualifizierten, mussten die beiden übrigen gesetzten C-Kader-Spieler die Segel streichen.

Marvin Panneck (Gütersloh-Rheda) kam auf 817, während sich Patrick Bartz (Gilzem) mit drei verschossenen linken Ecken auf seiner zweiten Bahn selbst völlig aus dem Tritt brachte und letztlich nur 789 erspielte.

Das letzte Ticket für den Zwischenlauf sicherte sich Pascal Möhlenkamp.

Der erste Block der Vorschlussrunde war von Nervosität geprägt. Keiner der Aktiven löste wirklich die Fesseln.

Erst ab der zweiten Halbzeit gelang es Janis Schmitt, sich ein wenig vom Feld abzusetzen. Er gewann den Block mit 843 vor Pascal Möhlenkamp, der sich dank einer 231er Schlussbahn auf 831 brachte.

Timo Mandelik ließ hintenraus kräftig nach und musste mit 803 zufrieden sein, während Andre Wolter von Beginn an hinterher lief und 782 erspielte.

Vermutlich dürfte aber keine der Zahlen für das Finale reichen.

Erwartungsgemäß ließ sich der letzte Block nicht lumpen. Nico Klink dominierte und gewann das Halbfinale mit 910.

Auch Robin Schrecklinger (880) und Dominik Werner (870) ließen nichts anbrennen, ebenso wie Robin Holler, der sich mit 857 sicher das vierte Finalticket buchte.

Im Endlauf musste Robin Holler ziemlich früh abreißen lassen. So kam er am Ende auf 806 und Platz 4.

Der Kampf um die Medaillen war eng. Nach drei Bahnen lagen die drei Kontrahenten nur 12 Holz auseinander.

Nico Klink baute seinen Vorsprung am Ende noch aus und sicherte sich mit 902 den Titel.

Auch Robin Schrecklinger behauptete seine Position und gewann mit 885 die Silbermedaille, knapp vor Dominik Werner, der mit 876 Dritter wurde.

Endstand:

1.Klink, Nico 902
2.Schrecklinger, Robin 885
3.Werner, Dominik 876
4.Holler, Robin 806

 

Damen Einzel

Den ersten Block gewann Yvonne Ruch (Nordsaar/870) vor Sandra Kaiser (Langenfeld/841).

Bei Zahlen dürften sich für den Zwischenlauf qualifizieren.

Nadine Hamm (Mittelsaar/804) und Carolin Sengpiel (Wuppertal/792) waren chancenlos.

Im zweiten Block kratzte Elgin Justen (Mittelsaar) an der 900er Marke. Mit 898 übernahm sie die Führung.

Katja Ricken (Nordsaar/835) liegt momentan auf Rang 4 und muss zittern. Für Kira Schmitt (Siegen/794) und Annika Boiarzin (Herne/744) ist der Wettbewerb zu Ende.

Auch der dritte Block bot keine Höchstzahlen.

Mandy Parracho (Riol) kam mit 829 auf den zwischenzeitlichen Platz 5 vor Ines Misch (Lünen/822).

Svenja Lambert (Nordsaar/812) und Kerstin Wahl (Goldener Grund/753) auf verlorenem Posten.

Den 4. Block gewann Verena Krämer (Riol) mit 842, was den zwischenzeitlichen Rang 3 bedeutet.

Die 816 von Veronika Ulrich (Mittelsaar) reichten nicht und auch Romana Georg (Lahntal/776) war chancenlos.

Der fünfte Block bot Spannung pur. Auf den letzten Metern gewann Yvonne Köhler (Lahntal) den Block mit 837 und marschierte auf Platz 5 und hat damit berechtigte Hoffnungen auf die nächste Runde. Bianca Mayer (Nordsaar) erspielte ebenfalls wie Katja Ricken 835 (räumte aber 4 Holz weniger ab). Beide belegten vor dem letzten Block die Plätze 6 und 7.

Marion Niehoff (Nordhorn) verpasste durch eine verfehlte 9 im Vorletzten mit 826 knapp den Zwischenlauf.

Den letzten Block dominierte Luisa Wagner (Wieseck), die sich mit 853 souverän für den Zwischenlauf qualifizierte.

Dahinter wurde es eng. Im „Sister-Act“ der Bock-Schwestern lieferten sich Tanja und Maike einen spannenden Kampf, mussten sich aber beide mit 829 (Tanja) bzw. 827 (Maike) knapp geschlagen geben. Überraschend chancenlos war hier Cathrin Bertermann (Lünen/778).

Als Achte in den Zwischenlauf kam Bianca Mayer.

Den ersten Block dominierte Katja Ricken von Beginn an. Mit einer 450er Halbzeit brachte sie 887 an die Tafel. Vermutlich die sichere Endlaufteilnahme.

Die übrigen drei Spielerinnen lieferten sich ein enges Rennen. Das Beste Ende für sich hatte hier Sandra Kaiser (850), knapp vor Yvonne Köhler (844) und Bianca Mayer (841).

Auch diese Zahlen stellen schon eine Aufgabe für den zweiten Block dar.

Im zweiten Block hatte Elgin Justen den besten Start. Sie blieb stabil und kam auf 873. Sichere Endlaufteilnahme als Zweite des Zwischenlaufs.

Verena Krämer musste nach passablem Start etwas abreißen lassen und kam am Ende auf 799 und Platz 8.

Damit war klar, dass die Hürde bei Sandra Kaisers 850 lag.

Yvonne Ruch tat sich etwas schwer, letztlich buchte sie aber auch sicher mit 856 die Endlaufteilnahme.

Luisa Wagner lag zur Halbzeit noch auf Kurs, verschlief aber die dritte Räumgasse und verpasste mit 833 den Endlauf

Im Endlauf kam überraschend Yvonne Ruch nicht in Tritt. Sie konnte die Handbremse nicht lösen und belegte letztendlich abgeschlagen mit 815 Rang 4.

Der Kampf um die Medaillen verlief sehr spannend.

Auf den letzten Metern sicherte sich Katja Ricken mit 877 Silber bei nur 2 Holz Vorsprung auf Sandra Kaiser, die sich mit 875 Platz 3 sicherte.

Hintenraus ließ Elgin Justen nichts mehr anbrennen. Mit starkem Endspurt sicherte sie sich mit 898 den Titel.

Endstand:

1.Justen, Elgin 898
2.Ricken, Katja 877
3.Kaiser, Sandra 875
4.Ruch, Yvonne 815

 

Herren Einzel

Im ersten Block direkt eine erste Duftmarke.

Bernd Göbel (Münstermaifeld) gab von Beginn an Vollgas und erspielte 937.

Jürgen Wagner (Nordsaar) bereits mit etwas Rückstand. Seine 885 geben noch Anlass für berechtigte Hoffnungen.

Für Thomas Fischer (Düsseldorf/873) und Raffael Tönsmann (Herford/870) wird es eng.

Der zweite Block ließ vom Niveau her etwas nach.

Thomas Steines (Riol) brachte sich mit 889 vorerst auf Rang 2.

Der Weg in den Zwischenlauf wird für Markus Gebauer (Nordsaar/864), Mike Mertsch (Kamp-Lintfort/856) und Fränk Greischer (Gilzem/853) schon sehr weit.

Im dritten Block erneut eine 880er Zahl, die womöglich die magische Grenze für den Zwischenlauf bildet.

Raphael Kerkhoff (Annen) gewann den Block mit 885 und war zwischenzeitlich Dritter vor dem holzgleichen Jürgen Wagner.

Falko Stockter (Kirchberg/876) fehlte ein Anwurf, während Christoph Hösel (Osnabrück/856) schon etwas weiter weg war.

Stephan Schackmar (Ostsaar/822) ohne Chance.

Der vierte Block brachte zwei 900er Zahlen.

Holger Mayer (Nordsaar/905) und Dirk Albertz (Duisburg/900) spielten sich im Gleichschritt auf die Plätze 2 und 3 und sicherten sich das Ticket für den Zwischenlauf.

Für Tom Hoffmann (Gilzem/843) und Tobias Brill (Bosserode/820) reichte es nicht.

Der 5. Block bot weitestgehend Magerkost. Einzig Stephan Stenger (Duisburg) spielte sich in Richtung Fleischtöpfe. Am Ende kam er auf 881, was zu dem Zeitpunkt bereits Platz 7 bedeutete. Zwischenlaufteilnahme sehr unwahrscheinlich …

Die restlichen drei Spieler hielten sich diskret im Hintergrund. Weder Sebastian Lorenz (Ostsaar/818), noch Stefan Beckherrn (Baunatal/806) oder Andreas Twardowski (Salzgitter/788) konnten nicht überzeugen.

Im letzten Block dann noch einmal zwei Paukenschläge.

André Laukmann (Duisburg/946) und Christian Junk (Nordsaar/934) gaben richtig Gas und nahmen Kurs auf den zweiten Block des Zwischenlaufs.

Daniel Schulz kam mit drei Neunen zum Schluss wie bereits zuvor Raphael Kerkhoff und Jürgen Wagner auf 885.

Weil Marcel Schneimann (Duisburg/868) nicht eingreifen konnte, war klar, dass von den drei 885er Zahlen nur zwei in den Zwischenlauf einziehen konnten.

Leidtragender hier war Jürgen Wagner, der mit 379 am wenigsten abgeräumt hat.

Viel Knapper geht es nicht …

Als Achter qualifizierte sich Raphael Kerkhoff holzgleich für den Zwischenlauf.

Im ersten Zwischenlaufblock lag Daniel Schulz nach drei Bahnen relativ deutlich auf Position 3. Er vollendete mit einer 237 Bahn und kam auf 903.

Dem entgegengesetzt der Verlauf von Thomas Steines, der sich mit einer 206er Schlussbahn und 892 zufriedengeben musste.

Auch Dirk Albertz ging hintenraus ein wenig die Luft aus, für ihn am Ende 880.

Raphael Kerkhoff konnte nicht wirklich Druck aufbauen und ging mit 868 von der Bahn.

Im zweiten Block setzten sich Andre Laukmann und Christian Junk direkt vom Rest des Feldes ab und waren sicher auf Kurs 900+ und somit Finalteilnahme.

Andre Laukmann gewann den Zwischenlauf mit 939, während Christian Junk mit 902 auf Platz 3 einlief.

Bernd Göbel konnte nicht Paroli bieten. Trotz einer 135er Volle auf 1 Links kam er auf 857 und Platz 7.

Überraschend konnte auch Holger Mayer nicht ansatzweise in den Kampf um die Finaltickets eingreifen. Mit 850 musste er mit Platz 8 Vorlieb nehmen.

Als Vierter in den Endlauf: Thomas Steines

Im Endlauf sah es lange Zeit für einen Titelgewinn von Andre Laukmann aus. Doch auf der dritten Bahn machte er die Tür auf und so konnte Christian Junk aufschließen.

Es folgte ein Kopf-an-Kopf-Rennen, was Christian Junk knapp mit 910 vor Andre Laukmann 906 gewann.

Bronze sicherte sich Thomas Steines (866), für Daniel Schulz (847) blieb Rang 4.

Endstand:

1.Junk, Christian 910
2.Laukmann, Andre 906
3.Steines, Thomas 866
4.Schulz, Daniel 847

Carsten Schinke
DSKB Pressewart