Sonntag, 19. Juni 2016 00:00

Deutsche Meisterschaften 2016 in Oberthal

geschrieben von  Carsten Schinke

Deutscher Schere-Keglerbund e.V.

Damen Verein

Im ersten Block dominierten die Teams aus dem Saarland. KV Mittelsaar (Elke Radau-Lambert/892) und KV Nordsaar (Yvonne Ruch /877) setzten sich sofort ein wenig vom Rest des Feldes ab.

Das Verfolgerfeld wurde angeführt vom Aachener SKV (Katharina Schmitz/848), gefolgt von der Klever KSG (Birgit Wilkes/830), KSV Wieseck (Luisa Wagner (829) und Verein Herner Kegler (Annika Boiarzin/821).

Bereits abgeschlagen am Ende des Feldes lagen der KSV Riol (Mandy Parracho/794) und VOK Osnabrück (Nathalie Freund/688).

Der Zweikampf an der Spitze setzte sich fort. Mittelsaar (Veronika Ulrich/865) verlor 13 Holz gegen Nordsaar (Katja Ricken/878). Nach zwei Starterinnen zwei Holz Vorsprung für Mittelsaar.

Um Platz 3 ebenfalls ein enges Duell.

Kleve (Sandra van Bebber/860) machte gegen Aachen (Sandra Liebig/832) 28 Holz gut und schob ihre Mannschaft mit 10 Holz Vorsprung auf den Bronzerang.

Auch das Verfolgerfeld lag recht eng beieinander, allerdings mit schon deutlichem Rückstand zu den Medaillen.

Wieseck (Ann-Kristin Mania/776) verteidigte Platz 5, knapp vor Herne (Jessica Boiarzin/770). Am Ende des Feldes keine Veränderung. Riol (Jennifer Adams/777) auf Platz 7, Osnabrück (Silvia Freund/584) bereits abgeschlagen.

Im dritten Block setzte sich Nordsaar (Bianca Mayer/877) ein wenig ab, weil Mittelsaar (Nadine Hamm/806) etwas abreißen lassen musste.

Kleve (Melanie Mertsch/862) kam wieder etwas auf und verkürzte den Rückstand auf Platz 2 auf nur 14 Holz.

Aachen (Anjo Mathissen-Wetzelaer/815) auf Rang 4 bereits ein wenig zurück.

Wieseck (Cornelia Gebauer/797) festigte Rang 5 vor Herne (Sandra Kuhlmann/765).

Das Ende bildeten weiterhin Riol (Iris Gebauer/771) und Osnabrück (Marlies Urban/698).

Im letzten Block dann der absolute Showdown. Mittelsaar durch Elgin Justen (260 auf Drei!) baute Druck auf Nordsaar auf. Ebenso Silke Thissen für Kleve.

Auf der letzten Bahn war für alle drei Teams der Titel drin

Svenja Lambert büßte für Nordsaar einige Hölzer ein, rettete mit 827 aber einen hauchdünnen Vorsprung von 6 Holz über die Linie und sicherte Gold.

Elgin Justen/887 musste ihrerseits die Schlussattacke von Silke Thissen abwehren, die für Kleve Tagesbestleistung 896 ins Ziel brachte. Letztlich Silber für Mittelsaar, knapp vor Kleve.

Rang 4 sicherte sich Aachen (Katja Eckstein/803). Dahinter bereits eine deutliche Lücke zu Wieseck (Ramona Wilczek/795). Herne (Jasmin Thon/839) kam noch einmal stark auf, allerdings fehlten zwei Holz zu Platz 5. Riol (Verena Fuck/816) lief auf Platz 7 ein, gefolgt von Osnabrück (Nicole Tydika/632).

Endstand:

1. KV Nordsaar 3459
2. KV Mittelsaar 3453
3. Klever KSG 3448
4. Aachener SKV 3298
5. KSV Wieseck 3197
6. Verein Herner Kegler 3195
7. KSV Riol 3158
8. VOK Osnabrück 2602

KV Nordsaar erzielte einen neuen Deutschen Rekord (bisher: 3441 SK Langenfeld)

 

Herren Verein

Im ersten Block setzten sich wie bei den Damen die Teams aus dem Saarland an die Spitze.

KV Nordsaar (Holger Mayer/959) ging direkt in Front, knapp gefolgt von KV Mittelsaar (Robin Schrecklinger/946).

Aber auch der VSK Duisburg (Andre Laukmann/928) sowie der KSV Riol (Kai Knobel/922) noch mit Kontakt zur Spitze.

Der Rest des Feldes bereits mit einigem Rückstand, aber eng zusammen.

Auf Rang 5 die TG Herford (Florian Grohmann/880) vor der SKV Salzgitter (Detlef Karlstedt/869), AN Bosserode (Tobias Brill/867) und SG Düsseldorfer Kegler (Volker Baumeister/866)

Bereits im zweiten Block setzte sich Nordsaar ab (Daniel Schöneberger/939).

Dahinter Mittelsaar (Marc Glöckner/892) und Duisburg (Marcel Schneimann/886).

Das Verfolgerfeld hinter dem Podestplätzen lag dicht an dicht. Vier Teams lagen innerhalb von 21 Holz.

Auf Platz 4 Düsseldorf (Frank Kremer/906), gefolgt von Herford (Uwe Hippert/884), Riol (Bernardo Immendorff/833) und Bosserode (Michael Reith/886).

Bereits mit deutlichem Abstand Salzgitter (Carsten Schinke/813).

Im dritten Block vorne ein unverändertes Bild. Nordsaar (Markus Gebauer/931) konstant stark.

Allerdings konnte Duisburg (Robert Heinichen/928) die Position verbessern. Mittelsaar (Markus Martin/851) verlor etwas an Boden, behauptete jedoch noch Rang 3. Allerdings schmolz der Vorsprung auf Herford (Raffael Tönsmann/895).

Riol (Nico Klink/879) weiterhin auf Rang 5.

Düsseldorf (Dirk Kremer/826) auf Platz 6 ließ genauso Federn wie Bosserode (Roy Hertnagel/809) und Salzgitter (Andreas Twardowski/808)

Auch im letzten Block hielt Nordsaar (Jürgen Wagner/898) den Platz an der Sonne. Duisburg büßte durch Stephan Stenger/876 ein paar Hölzer ein. Es reichte aber zu Silber vor Mittelsaar (Holger Philippi/917).

Eine Verbesserung für Riol (Dominik Werner/933), am Ende Platz 4, gefolgt von Herford (Thomas Klein/866).

Bereits mit etwas Abstand folgte Düsseldorf (Thomas Fischer/854) auf Rang 6.

Am Ende keine Veränderung. Bosserode (René Windolf/849) auf Rang 7. Die rote Laterne geht nach Salzgitter (Philipp Unger/781).

Endstand:

1. KV Nordsaar 3727
2. VSK Duisburg 3618
3. KV Mittelsaar 3606
4. KSV Riol 3567
5. TG Herford 3525
6. SG Düsseldorfer Kegler 3452
7. AN Bosserode 3411
8. SKV Salzgitter 3271

KV Nordsaar erzielte einen neuen Deutschen Rekord (bisher: 3713 KV Nordsaar)

 

Damen A-Verein

Im ersten Block setzte der Aachender SKV mal direkt ein Ausrufezeichen. Mirjan Serrée hiefte sich auf ganz starke 909 (123+134 auf Bahn 3!).

Auf Platz 2 SKG Mülheim (Marion Henkel/851). Dahinter ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen KV Mittelsaar (Birgit Stauner/833) und KV Nordsaar (Christina Retterath/832). Mit etwas Rückstand KV Gelsenkirchen (Rosina Thater/811).

SKV Salzgitter (Susanne Broscheit/763) und SK Langenfeld (Martina Schmidt/734) bereits mit Abstand, ebenso GSK Nordhorn (Sabine Gronau/644).

Nach dem zweiten Block Aachen (Simone Billotin/821) weiter in Führung. Nordsaar (Vera Schwan/879) verkürzte den Rückstand.

Mittelsaar (Diana Dausig/773) auf Rang 3 hingegen musste etwas abreißen lassen, ebenso wie Mülheim (Anita König/652).

Auf Platz 5 Salzgitter (Andrea Nizik/733) vor Gelsenkirchen (Eike Kledewski/668). Langenfeld (Rita Lowin/675) und Nordhorn (Ingrid Geerdes/679) weiterhin am Ende des Feldes.

Im dritten Block dann der Führungswechsel. Nordsaar (Sylvia Weirich/851) übernahm die Führung. Aachen (Marion Koch/816) nun mit etwas Rückstand nach vorne, aber noch vor Mittelsaar (Susanne Bäsel/825).

Gelsenkirchen (Silvia Köllner/817) bereits weit vom Bronzerang entfernt auf Rang 4 vor Salzgitter (Nicole Mehlhaf/774). Nur zwei Holz zurück Mülheim (Simona Dziura/764) auf Platz 6.

Langenfeld (Anna Röhrig/756) unverändert auf Rang 7, ebenso Nordhorn (Harmina Reefmann/686) mit keiner Verbesserung.

Im Schlussblock wurde es noch einmal etwas enger.

Nordsaar (Carmen Krüger/782) ließ etwas Federn, aber Aachen (Sabine Hennes/784) konnte nicht kontern. So sicherte sich Nordsaar knapp mit 14 Holz Vorsprung den Titel.

Mittelsaar (Brigitte Hollinger/757) hielt souverän den Bronzerang. Verfolger Mülheim (Birgit Schröter/726) als Vierter hatte bereits 194 Holz Rückstand.

Das weitere Verfolgerfeld lag relativ dicht beisammen. Platz 5 für Gelsenkirchen (Longina Klöpper/Andrea Stoberg 652), gefolgt von Langenfeld (Manuela ter Haar/772).

Salzgitter (Karin Meyer/639) büßte noch zwei Plätze ein, für Nordhorn (Marita Geerdes/724) blieb Rang 8.

Endstand:

1. KV Nordsaar 3344
2. Aachener SKV 3330
3. KV Mittelsaar 3188
4. SKG Mülheim 2994
5. KV Gelsenkirchen 2948
6. SK Langenfeld 2937
7. SKV Salzgitter 2909
8. GSK Nordhorn 2733

 

Herren A-Verein

KV Mittelsaar (Patrick Haan/883) kam gut aus dem Startblock, ebenso SKV Trier (Jürgen Reinert/877).

Auf Rang 3 SK Münstermaifeld (Gerd Köhl/865), gefolgt von SKV Salzgitter (Dirk Henningsen/852).

Für SKG Rösrath (Friedhelm Kohlhoff/841) und GSK Nordhorn (Gregor Geerdes/831) waren die Spitzenplätze noch in Reichweite.

TSG SG Rheda (Stephan Rüsenberg/822) und KV Lahntal (Jörg Schnell/807) bereits etwas zurück.

Im zweiten Block setzte sich Trier (Engelbert Poth/897) an die Spitze vor Rösrath (Jan Demtrio/902).

Mittelsaar (Bernd Haffner/846) noch mit Kontakt zur Spitze.

Rheda (Rabe/849) als Vierter bereits mit etwas Rückstand, knapp vor Münstermaifeld (Matthias Schneider/795) und Nordhorn (Gerold Koel/821).

Boden verlor Salzgitter (Frank Niehus/776). Am Ende des Feldes Lahntal (Reiner Scheidt/811).

Im dritten Block wendete sich das Blatt. Mittelsaar (Rudolf Schrecklinger/851) übernahm die Führung vor Trier (Hans-Jürgen Föhr/Peter Clemens 767) und nur 3 Holz dahinter Rheda (Bodo Schwanke/868). Ein weiteres Holz zurück Rösrath (Michael Stippe/795).

Auf Rang 5 Münstermaifeld (Alfred Mitscher/832), gefolgt von Salzgitter (Karl-Heinz Becker/831).

Wiederum nur ein Holz zurück auf Platz 7 Nordhorn (Helmut Berg/807). Lahntal am Schluss (Joachim Peter/753).

Im Schlussblock gab es erneut Positionswechsel.

Mittelsaar (Jürgen Steffen/837) blieb stabil und verteidigte den Platz an der Sonne, während Trier (Manfred Göbel/854) an Rösrath (Ralf Hennes/832) vorbeizog.

Trier sicherte sich so die Silbermedaille vor Rösrath.

Hinter den Medaillen ein enges Rennen. Letztlich sicherte sich Rheda (Werner Hengst/809) Platz 4, 10 Holz vor Münstermaifeld (Frank Trarbach/846) und weitere zwei Holz dahinter Salzgitter (Jörg Brandenburg/877) auf Platz 6.

Bereits deutlich zurück Nordhorn (Thomas Meß/797) vor Lahntal (Wolfgang Keil/797) auf Platz8.

Endstand:

1. KV Mittelsaar 3420
2. SKV Trier 3395
3. SKG Rösrath 3370
4. TSG SG Rheda 3348
5. SK Münstermaifeld 3338
6. SKV Salzgitter 3336
7. GSK Nordhorn 3242
8. KV Lahntal 3168

 

Herren B-Verein

Im ersten Block setzte sich KSV Haardtkopf (Alois Klein/881) an die Spitze, gefolgt von SG Düsseldorfer Kegler (Lothar Komoß/861).

KV Mittelsaar (Jeannot Peter/823) auf Rang 3, gefolgt von VES Lingen (Bruno Rottmann/808).

Für KSV Gladbeck (Heinz Rähse/785) und KKV Kassel (Hans-Georg Lichte/782) war der Bronzerang noch in Sichtweite. Für SKV Salzgitter (Günter Papenburg/729) und KV Untere Saar (Franz Salomon/710) bereits ein großer Rückstand.

Nach dem zweiten Block ein Führungswechsel. Düsseldorf (Klemens Hartmann/801) übernahm die Spitze vor Mittelsaar (Gerhard Jost/820) und Haardtkopf (Lothar Risch/731).

Gladbeck (Theo Mülleneisen/808) noch mit Kontakt zu den Podestplätzen, Kassel (Herbert Bippig/791) auf Rang 5 vor Lingen (Heinz Schermann/732).

Untere Saar (Johannes Wirth/805) machte einen Platz gut, am Ende Salzgitter (Dietmar Koch/747).

Nach dem dritten Block setzte sich Mittelsaar (Ingo Wagner/894) deutlich an die Spitze.

Bereits 161 Holz zurück Düsseldorf (Christoph Kremer/Siegfried Patten 714).

Auf Rang 3 Gladbeck (Ewald Tkaczik/736) vor Haardtkopf (Reinhold Rößler/715).

Kassel (Conny Burg/729) weiterhin auf Platz 5 vor Untere Saar (Bodo Zweiacker/769) und Salzgitter (Johann Marintschak/793). Schlusslicht nun Lingen (Peter Gerdes/713).

Im Schlussblock verteidigte Mittelsaar (Hermann Brandstetter/786) souverän den Platz an der Sonne.

Im Kampf um Platz 2 musste Düsseldorf (Manfred Kamps/769) auf den letzten Metern noch Haardtkopf (Manfred Heen/828) passieren lassen.

Lingen (Peter Stahs/837) machte richtig Boden gut, am Ende Rang 4.

Kassel (Walter Ullrich/772) verteidigte Platz 5, dahinter Gladbeck (Günter Friedrich/722).

Salzgitter (Harald Koch/740) blieb auf Rang 7, Untere Saar (Norbert Schulte/709) musste noch etwas Federn lassen, am Ende Platz 8.

Endstand

1. KV Mittelsaar 3323
2. KSV Haardtkopf 3155
3. SG Düsseldorfer Kegler 3145
4. VES Lingen 3090
5. KKV Kassel 3074
6. KSV Gladbeck 3051
7. SKV Salzgitter 3009
8. KV Untere Saar 2993

 

Damen A-Einzel

Im ersten Block setzte Petra Fritz (ESV Siegen/902) direkt ein Ausrufezeichen (128+135 auf Bahn 3!).

Sie stellte damit einen neuen Deutschen Rekord auf (bisher Bettina Woltersdorf 895).

Auch Mirjan Serrée (Aachener SKV) sicherte sich mit 871 das Ticket für den Zwischenlauf.

Heike Förthmann (SV Preußen Lünen/780) konnte keinen Druck aufbauen und Petra Adams-Becker (SKV Mülheim-Kärlich/692) am Ende des Feldes.

Im zweiten Block zwei weitere hohe Zahlen aus Mittelsaar. Birgit Stauner/874 und Susanne Bäsel/863 mit guten Aussichten für den Zwischenlauf.

Birgit Sowinski (Wuppertaler SV/802) und Birgit Grethen (SK Eifelland Gilzem/750) kamen hier nicht für vordere Platzierungen in Frage.

Im dritten Block erspielte Christina Retterath (Nordsaar) 854, zu dem Zeitpunkt bereits Platz 5. Simone Billotin (Aachener SKV) musste mit 836 noch ein wenig zittern.

Für Claudia Jaster (KSC Lonnig/804) und Sabine Weeg (KV Lahntal/758) war bereits Endstation.

Der vierte Block verlief sehr ausgeglichen. Susanne Kranz (KV Koblenz Horchheim) kam nach mäßigem Beginn auf 845, zu dem Zeitpunkt Platz 6. Marion Henkel (SKG Mülheim) hingegen musste nach sehr starkem Beginn auf der Zielgeraden abreißen lassen und erzielte 833 (nach vier Blöcken Platz 8). Für Diana Dausig (KV Mittelsaar/818) und Nicole Mehlhaf (SKV Salzgitter/813) reichte es nicht ganz für den Zwischenlauf.

Um sicher den Zwischenlauf zu erreichen, mussten für den letzten Block 854 überspielt werden.

Rita Kasper-Kirst (KSC Lonnig/852) verpasste zwar die Zahl, gewann aber den Block und buchte das Ticket für den Zwischenlauf.

Die drei übrigen Spielerinnen blieben unter der 800er Marke.

Petra Wörster (ESV Siegen/799), Manuela Brombach (KSV Baunatal/759) und Monika Lamping (Quakenbrücker SK/759) scheiterten mehr oder weniger deutlich.

Mit 836 qualifizierte sich Simone Billotin als Achte für den Zwischenlauf.

Den ersten Block des Zwischenlaufes gewann Christina Retterath (874) auf den letzten Metern gegen die von Beginn an führende Rita Kasper-Kirst (862).

Simone Billotin (849) als Blockdritte muss bereits zittern.

Susanne Kranz (762) konnte keine Akzente setzen.

Petra Fritz (876) gewann den Zwischenlauf und zog sicher in den Endlauf ein. Dahinter ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Mirjan Serrée (854) gewann knapp gegen Susanne Bäsel (851) und sicherte sich das letzte Finalticket.

Der Endlauf wurde zunächst dominiert von Petra Fritz. 469er Halbzeit und über 30 Holz vor.

Dann ein Sturz auf der dritten Bahn und das Feld wurde wieder etwas zusammengeschoben.

Petra Fritz (667) noch immer In Front vor Rita Kasper-Kirst (651), Christina Retterath (640) und Mirjan Serrée (633).

Auf der letzten Bahn kam so richtig Dampf unter den Kessel. Mirjan Serrée zündete den Turbo (233) und schob sich auf den letzten Metern auf 866 holzgleich an Christina Retterath heran, hatte aber besser geräumt. Rita Kasper-Kirst musste die beiden passieren lassen und belegte knapp dahinter mit 862 Rang 4.

Petra Fritz behielt hinten raus die Nerven und brachte 875 ins Ziel und sicherte sich so den Titel.

Endstand:

1. Petra Fritz 875
2. Mirjan Serée 866
3. Christina Retterath 866
4. Rita Kasper-Kirst 862

 

Damen B-Einzel

Den ersten Block dominierte Silvia Köllner (KV Gelsenkirchen/788).

Bereits mit deutlichem Abstand Barbara Stierand-Peterwitz (Ninepin Iserlohn/721). An der 700er Hürde scheiterten Anita König (SKG Mülheim/696) und Gabriele Haagmann (SK Heiligenhaus/684).

Im zweiten Block erneut eine hohe Zahl. Brigitte Hollinger (KV Mittelsaar/792) setzte sich an die Spitze.

Auch die Ergebnisse von Gundel Czeke (SKV Rees/752) und Ulrike Englisch (ESV Siegen/742) ließen noch Hoffnungen auf den Zwischenlauf. Renate Schwarz (Untere Saar/729) musste bereits zittern.

Den dritten Block gewann Rosina Thater (KV Gelsenkirchen/775). Rita Becker (KSV Illtal/727) dürften ein paar Hölzer fehlen. Für Claudia Weirich (KV Mittelsaar/716) und Katharina Felker (ESV BW Wetzlar/620) reichte es nicht

Im vierten Block dominierte Heidi Weyer (KSC Wirges/762) und qualifizierte sich für den Zwischenlauf. Für Marina Keller (KSV Illtal/740) könnte es knapp werden. Elke Keuler(SKG Bensberg/703) und Heidi Gützlaff (KSV Wetzlar/622) konnten keine Akzente setzen.

Den letzten Block gewann Ursula Permesang (KSV Riol/780), die sich als Dritte souverän für den Zwischenlauf qualifizerte.

Maria Schmedt (Tecklenburger SK/750) machte es etwas spannender, um die sich innerhalb des Blockes herausbildende Zwischenlauf-Hürde von 740 zu überspielen.

Uta Böth (KSV Baunatal/711) und Karin Hübner (KV Wolfsburg/703) hatten keine Chance, den Zwischenlauf zu erreichen.

Letztendlich buchte Ulrike Englisch mit 742 als Achte das letzte Ticket.

Im ersten Block des Zwischenlaufes sorgte Maria Schmedt (820) für das Highlight. Dahinter eine deutliche Lücke. Gundel Czeke (755) noch mit Hoffnungen für den Endlauf.

Heidi Weyer (735) und Ulrike Englisch (735) mit wenig Chancen.

Im zweiten Block musste Silvia Köllner nach einem Wurf (7) verletzt aufgeben.

Ursula Permesang (781) und Rosina Thater (777) schafften souverän die Endlaufteilnahme. Brigitte Hollinger mit der dritten 735er Zahl schied aus.

Als Vierte zog Gundel Czeke (755) in den Endlauf ein.

Im Endlauf gab es bis zur Hälfte zwei Duelle. Im Kampf um Gold lagen Maria Schmedt (401) und Rosina Thater (401) gleich auf. Auf der dritten Bahn erhöhte Maria Schmedt die Schlagzahl (228) und brachte den Vorsprung am Ende locker nach Hause. 836 und Gold.

Rosina Thater (789) gewann die Silbermedaille.

Im Duell um Platz lag Ursula Permesang nach 60 Wurf 10 Holz vor. Sie baute diesen Vorsprung ein wenig aus und kam auf 749 und Platz 3. Für Gundel Czeke (726) blieb Rang 4.

Endstand:

1. Maria Schmedt 836
2. Rosina Thater 789
3. Ursula Permesang 749
4. Gundel Czeke 726

 

Damen C-Einzel

Den ersten Block gewann Anneliese Drenk (VSK Duisburg/606). Die drei übrigen Spielerinnen blieben unter der 600er Grenze.

Anne Herchenbach (SKG Rösrath/588) und Erika Büker (KV Lage/579).

Gertraud Achenbach (ESV Siegen/508) konnte keine Akzente setzen.

Der zweite Block ging komplett über die Zahlen des Starblocks.

Maria Huchtkemper (KV Gütersloh-Rheda/758) setzte sich deutlich an die Spitze. Auch Katica Schöngen (KSV Illtal/710) machte sich berechtigte Hoffnungen auf den Endlauf.

Christel Meiners (KV Gütersloh-Rheda/679) musste zittern, Hannelore Fuchs (KSV Illtal/622) hingegen schied aus.

Im letzten Block noch zwei Topzahlen.

Ritra Sauerwald (SKC BW Haiger/769) und Monika Schultze (VBK Bielefeld/756) qualifizierten sich sicher für den Endlauf.

Für Elisabeth Prenger (KSV Haardtkopf/619) und Christa Schrader (KSV Eintracht Wolfsburg/591) war hingegen Endstation.

Als letztes ging Katica Schöngen/710 in den Endlauf.

Den Beginn des Endlaufes dominierte Katica Schöngen (221). Sie konnte dieses Niveau jedoch nicht ganz durchhalten. In einem knappen Duell gewann sie mit 758 Silber knapp vor Monika Schultze (755).

Bereits nach 60 Wurf in Führung (401) blieb Rita Sauerwald stabil und gewann mit 801 souverän den Titel.

Für Maria Huchtkemper (738) blieb Platz 4.

Endstand:

1. Rita Sauerwald 801
2. Katica Schöngen 758
3. Monika Schultze 755
4. Maria Huchtkemper 738

 

Herren A-Einzel

Im ersten Block setzte sich Ralf Hennes (SKG Rösrath/875) an die Spitze vor Klaus Benoist (KV Nordsaar/858).

Für Jürgen Brinckmann (SK Langenfeld/823) und Klaus Künstling (SKC Waldbrunn-Hadamar/819) reichte es nicht.

Im zweiten Block übernahm Michael Selge (KV Gelsenkirchen/899) die Führung vor Thomas Klein (TG Herford/880).

Rudolf Schrecklinger (KV Mittelsaar/862) konnte als zwischenzeitlich Vierter noch auf den Zwischenlauf hoffen, während Manfred Rhode (SKV Korbach/790) chancenlos blieb.

Im dritten Block dominierte Patrick Haan (KV Mittelsaar/903). Die restlichen drei Spieler konnten nicht eingreifen.

Uwe Schlitzberger (KKV Kassel/830), Wolfgang Hosser (SKV Idar-Oberstein/826) und Gregor Geerdes (GSK Nordhorn/813) konnten keinen Druck aufbauen.

Den vierten Block gewann Bernd Haffner (KV Mittelsaar/890) vor Engelbert Poth (SKV Trier/877), dessen Zahl zwischenzeitlich Platz 5 bedeutete.

Zur sicheren Zwischenlaufteilnahme mussten somit die 877 überspielt werden.

Im letzten Block ein enges Rennen, wobei kein Spieler die Vorgabe meisterte.

Somit senkte sich die Grenze für den Zwischenlauf auf 862.

Friedhelm Kohlhoff (SKG Rösrath/867) ging drüber, Karl Heinz Renelt (AN Hönebach/861) scheiterte knapp.

Jörg Brandenburg (SKV Salzgitter/842) und Manfred Göbel (832) hatten das Nachsehen.

Im ersten Block des Zwischenlaufes dominierte Ralf Hennes (913). Friedhelm Kohlhoff (876) noch mit berechtigten Hoffnungen für den Endlauf. Rudolf Schrecklinger (854) musste zittern, für Engelbert Poth (773) war hier Endstation.

Auch im zweiten Block eine Zahl über 900. Bernd Haffner (915) sicherte sich souverän das Endlaufticket.

Dahinter ein enges Rennen. Letztlich sicherte sich Patrick Haan (868) den letzten Platz im Endlauf, während Thomas Klein (861) ausschied.

Michael Selge (818) war chancenlos.

Der Endlauf bot von Beginn an einen engen Dreikampf um den Titel.

Friedhelm Kohlhoff lief von Anfang an hinterher und musste am Ende mit 843 und Rang 4 zufrieden sein.

Vorne ein knappes Duell. Zur Halbzeit alle Drei zwischen 449 und 464. Nach der dritten Bahn lagen zwischen den Dreien gerade mal 15 Holz.

Ralf Hennes behielt kühlen Kopf und sicherte sich mit 888 den Titel.

Den Kampf um Silber gewann Bernd Haffner (874) hauchdünn vor Patrick Haan (873).

Endstand:

1. Ralf Hennes 888
2. Bernd Haffner 874
3. Patrick Haan 873
4. Friedhelm Kohlhoff 843

 

Herren B-Einzel

Im ersten Block ein knappes Rennen an der Spitze. Werner Schmedt (Tecklenburger Kegler/868) knapp vor Reinhold Hahn (Verein Herner Kegler/866). Beide vermutlich im Zwischenlauf.

Für Dieter Pütter (SU Annen/824) könnte es eng werden. Wilfried van Haaften (GSK Nordhorn/781) hatte keine Chance.

Im zweiten Block erneut zwei hohe Zahlen.

Hilbert Wagner (KV Nordsaar/884) setzte sich an die Spitze, Klaus Dichter (SK Eifelland Gilzem/867) reihte sich direkt zwischen Werner Schmedt und Reinhold Hahn ein.

Für Peter Stahs (VES Lingen/802) und Hans-Joachim Röttgen (VSK Duisburg/768) reichte es nicht.

Im dritten Block ein Ausrufezeichen. Jeannot Peter (KV Mittelsaar/907) überquerte die 900er Marke und führte das Feld an.

Für Wolfgang Gerhardus (SK Langenfeld/858) hieß es noch zittern, nach drei Blöcken Platz 6.

Dieter Auster (KV Koblenz-Horchheim/784) und Bernd Stevens (GSK Nordhorn/763) konnten keine Akzente setzen.

Im vierten Block spielte sich Eckhard Kopp (KV Lage/883) auf den zwischenzeitlichen Rang 3.

Ingo Wagner (KV Mittelsaar/850) war nach vier Blöcken bereits auf Platz 8.

Gerhard Jost (KV Mittelsaar/847) scheiterte knapp. Auch Werner Korte (KSV Georgsmarienhütte/826) konnte nicht eingreifen.

Im letzten Block kristallisierte sich schnell die Zwischenlaufhürde 858 heraus.

Gerd Köhl (SK Münstermaifeld/878) übersprang sie recht souverän.

Theo Mülleneisen (KSV Gladbeck/829) hingegen scheiterte deutlich.

Klaus Jakob (KC 82 Wolfhagen/798) und Dietmar Nolting (Löninger SK/771) waren ohne Chance.

Mit 858 qualifizierte sich Wolfgang Gerhardus als Achter für den Zwischenlauf.

Den ersten Block des Zwischenlaufes gewann Wolfgang Gerhardus (880) vor Werner Schmedt (868).

Für Reinhold Hahn (848) und Klaus Dichter (818) war der Zug in den Endlauf wohl abgefahren.

Der zweite Block verlief sehr spannend. Bis kurz vor Schluss hatten noch alle vier Spieler die Chance auf das Finale. Kurz vor der Ziellinie konnten Eckhard Kopp (855) und Hilbert Wagner (855) abreißen lassen.

Als erster in den Endlauf zog ein Gerd Köhl (886) in den Endlauf ein, das letzte Ticket buchte Jeannot Peter (866).

Die erste Hälfte des Endlaufes gehörte Wolfgang Gerhardus (440). Werner Schmedt (427) und Jeannot Peter (425) in Lauerstellung. Gerd Köhl (411) bereits etwas zurück.

Dann ging Wolfgang Gerhardus etwas die Luft aus und Gerd Köhl erhöhte das Tempo.

Nach drei Bahnen das Feld wieder eng beieinander, nur 11 Holz auseinander. Gerd Köhl immer noch auf Rang 4 liegend packte eine 242er Schlussbahn aus und mischte das Feld ordentlich durch. Am Ende 872 und Gold.

Jeannot Peter (867) wurde auf der Zielgeraden noch abgefangen, für ihn Platz 2.

Den Kampf um Bronze gewann Werner Schmedt (846) vor Wolfgang Gerhardus (835).

Endstand:

1. Gerd Köhl 872
2. Jeannot Peter 867
3. Werner Schmedt 846
4. Wolfgang Gerhardus 835

 

Herren C-Einzel

Im ersten Block eine Zahl über der 800er Grenze.

Peter Werhahn (Neusser Kegler) gewann den Block mit 810. Für Willy Lapus (KV Geilenkirchen/794) und Friedel Pescher (KV Grevenbroicher Land/780) bestand noch ein wenig Hoffnung, während Klaus Möhrke (TG Herford/765) keine Chancen für den Endlauf hatte.

Der zweite Block blieb komplett unter 800.

Bruno Austerschulte (DJK Adler Buldern/793) auf dem zwischenzeitlichen 3. Platz mit einigen wenigen Hoffnungen auf den Endlauf.

Für Dieter Haas (Verein Herner Kegler/771) reichte es nicht, ebenso hatten Manfred Selge (SKG Rösrath/754) und Heinz Schermann (VES Lingen/730) keine Chancen auf vordere Plätze.

Im dritten Block zwei weitere 800er Zahlen.

Hubert Schmitz (KSV Osburg/815) setzte sich an die Spitze. Auch für Hans-Jürgen Stein (SKV Heringen/804) könnte es knapp reichen, für Hermann Merzhäuser (KSV Illtal/754) und Harald Koch (SKV Salzgitter/753) hingegen nicht.

Im vierten Block die vierte 800er Zahl. Johannes Verhees (SKG Rösrath/806) noch mit recht guten Chancen für den Endlauf.

Für Karl-Heinz Bender (KV Ostsaar/777) reicht es nicht. Gerhard Sleutel (KV Wolfsburg/689) und Hartmut Rode (SC Leinefelde/675) am Ende des Feldes.

Im letzten Block waren zwei Starter auf Kurs 800+.

Am Ende blieben Manfred Pock (Verein Ratinger Kegler/818) und Bruno Rottmann (VES Lingen/816) stabil und buchten das Finalticket.

Für Jochen Kempf (SKV Marburg/718) und Manfred Cullmann (SKV Idar Oberstein/664) reichte es nicht.

Das letzte Endlaufticket buchte Peter Werhahn mit 810.

Im Endlauf kristallisierten sich zwei Duelle heraus.

Im Kampf um Bronze bekämpften sich Hubert Schmitz und Peter Werhahn. Über die gesamte Distanz eng beieinander, nach drei Bahnen nur drei Holz auseinander. Die Entscheidung dann im letzten Moment zu Gunsten von Peter Werhahn (776) gegen Hubert Schmitz (775).

Nebenan lag Bruno Rottmann in Front vor Manfred Pock, nach drei Bahnen noch mit 13 Holz.

Manfred Pock zündete auf Bahn 4 den Turbo (232) und gewann Gold mit 850. Bruno Rottmann konnte nicht ganz Paroli bieten, für ihn Silber mit 839.

Endstand:

1. Manfred Pock 850
2. Bruno Rottmann 839
3. Peter Werhahn 776
4. Hubert Schmitz 775

 

Damen Paarkampf

Yvonne Ruch/Sylvia Weirich (KV Nordsaar/702) gewannen den ersten Block.

Katharina Schmitz/Sandra Liebig (Aachener SKV/683), Johanna Theis/Mandy Schneider (KSV Wetzlar/681) und Petra Wörster/Petra Fritz (ESV Siegen/674) mussten zittern.

Der zweite Block verlief ziemlich ausgeglichen.

Sarah Petry/Bianca Mayer (KV Nordsaar/704) setzten sich an die Spitze, knapp vor Sabine Hennes/Mirjan Serrée (Aachener SKV/696) und Sabine Happ/Laura Möller (PSV Fulda/693).

Für Iris Gebauer/Mandy Parracho (KSV Riol/679) könnte es knapp werden.

Im dritten Block war es auch eng, allerdings ohne die ganz hohen Zahlen.

Für Rita Kasper-Kirst/Claudia Jaster (KSC Lonnig/673), Bettina Schöpp/Corinna Frenzel (RSV Remscheid/662), Ann-Kristin Mania/Luisa Wagner (KSV Wieseck/658) und Birgit Stauner/Susanne Bäsel (KV Mittelsaar/654) war die Teilnahme am Zwischenlauf in weiter Ferne.

Der vierte Block bot gegensätzliches.

Während Christina Retterath/Vera Schwan (KV Nordsaar/759) und Silke Thissen/Sandra van Bebber (Klever KSG/701) ihre Tickets für den Zwischenluf sicher hatten, reihten sich Susanne Kranz/Britta Auster (KV Koblenz-Horchheim/589) und Julia Klein/Romana Georg (KV Lahntal/579) am Ende des Feldes ein.

Zu Beginn des Schlussblocks war für die sichere Zwischenlaufqualfikation das Überspielen von 696 gefordert.

Weil jedoch keines der vier Paare die Hürde schaffte, sicherten sich einzig Maike Bock/Tanja Bock (RSV Remscheid/689) einen der begehrten Plätze.

Ramona Wilczek/Cornelia Gebauer (KSV Wieseck/666), Jennifer Adams/Saskia Wintrich (644) sowie Susanne Broscheit/Nicole Mehlhaf (SKV Salzgitter/640) konnten nicht mehr eingreifen.

Als letztes Paar qualifizierte sich Sandra Liebig/Katharina Schmitz (683) für den Zwischenlauf.

Den ersten Block des Zwischenlaufes dominierte Sandra Liebig/Katharina Schmitz (720) recht deutlich vor Maike Bock/Tanja Bock (692). Dies könnte die Hürde für den Endlauf sein.

Sabine Hennes/Mirjan Serrée (625) und Sabine Happ/Laura Möller (623) vermutlich ohne Chance.

Der zweite Block bot höheres Niveau.

Yvonne Ruch/Sylvia Weirich (771) gewannen den Zwischenlauf klar.

Auch Sarah Petry/Bianca Mayer (720) klar weiter.

Dann wurde es eng. Silke Thissen/Sandra van Bebber (700) überspielten auf den letzten Metern die geforderten 692 und sicherten sich das letzte Endlaufticket. Christina Retterath/Vera Schwan (678) scheiterten.

Der Endlauf war zu Beginn eine Angelegenheit von Yvonne Ruch/Sylvia Weirich. Zur Halbzeit 370 und etwas Vorsprung vor Katharina Schmitz/Sandra Liebig (358), Silke Thissen/Sandra van Bebber (345) und Sarah Petry/Bianca Mayer (341).

Die dritte Bahn brachte die Vorentscheidung, Drei Paare unter 150, so dass sich Schmitz/Liebig (190) absetzen konnten. Sie blieben dran, vergrößerten ihren Vorsprung noch und errangen mit 732 den Titel.

Das Duell um Silber gewannen Ruch/Weirich (688) knapp vor Thissen/van Bebber (682). Petry/Mayer (638) mussten abreißen lassen, am Ende Rang 4.

Endstand:

1. Katharina Schmitz/Sandra Liebig 732
2. Yvonne Ruch/Sylvia Weirich 688
3. Silke Thissen/Sandra van Bebber 682
4. Sarah Petry/Bianca Mayer 638

 

Herren-Paarkampf

Im ersten Block direkt ein Ausrufezeichen durch Knut Martini/Stephan Stenger (VSK Duisburg/814).

Gilles Mores/Timo Schön (KV Nordsaar/749) mussten zittern.

Andreas Will/Jürgen John (BKV Warndt/728) und Bernd Göbel/Mark Adams (SK Münstermaifeld/689) vermutlich ohne Chance auf den Zwischenlauf.

Im zweiten Block die zweite 800er Zahl. Christian Junk/Michael Pinot (KV Nordsaar/805) setzten sich an die zweite Stelle. Dahinter Thomas Klein/Raffael Tönsmann (TG Herford/787) mit berechtigten Hoffnungen für den Zwischenlauf.

Für Kai Knobel/Bernardo Immendorff (KSV Riol/743) und Alfred Mitscher/Mike Killadt (SK Münstermaifeld/691) dürfte es nicht reichen.

Den dritten Block gewannen Holger Mayer/Daniel Schöneberger (KV Nordsaar/771) hauchdünn vor Tobias Brill/Michael Reith (AN Bosserode/767). Für beide könnte es knapp werden.

Frank Kremer/Dirk Kremer (SG Düsseldorfer Kegler/723) und Christoph Hösel/Alexander Urban (VOK Osnabrück/719) mussten abreißen lassen.

Im vierten Block zwei weitere Topzahlen.

Jürgen Wagner/Markus Gebauer (KV Nordsaar/802) qualifizierten sich direkt für den Zwischenlauf, ebenso Andre Laukmann/Marcel Schneimann (VSK Duisburg/796).

Markus Hübgen/Thomas Hübgen (KSV Stromberg/675) und Frank Bornemann/Timo Polk (KSV Helmstedt/651) konnten keine Akzente setzen.

Für die sichere Zwischenlaufqualifikation war für den letzten Block das Überspielen von 787 Pflicht.

Diese Aufgabe erfüllte lediglich Holger Parassini/Robert Heinichen (VSK Duisburg/826).

Weil Andreas Sekulla/Christian Stein (ESV Ronshausen/714) klar drunterblieben, senkte sich die Grenze, so dass Thomas Steines/Dominik Werner (KSV Riol/779) die nächste Runde erreichten.

Jörg Brandenburg/Carsten Schinke (SKV Salzgitter/762) hatten das Nachsehen.

Als letztes Paar für den Zwischenlauf qualifizierte sich Holger Mayer/Daniel Schöneberger (771).

Im ersten Zwischenlaufblock ein erstes Highlight.

Andre Laukmann/Marcel Schneimann (859) setzten ein klares Signal.

Bereits mit einigem Abstand Holger Mayer/Daniel Schöneberger (794). Aber diese Zahl müsste genügen.

Für Thomas Steines/Dominik Werner (777) und Thomas Klein/Raffael Tönsmann (766) wird es kaum reichen.

Der zweite Block verlief recht ausgeglichen. Jürgen Wagner/Markus Gebauer (794) sicherten sich die Endlaufteilnahme.

Für die übrigen Paare war die Hürde 777 zu hoch.

Knut Martini/Stephan Stenger (762), Robert Heinichen/Holger Parassini (751) und Christian Junk/Max Naumann (724) schieden aus.

Als letztes Paar qualifizierte sich für den Endlauf Thomas Steines/Dominik Werner (777).

Im Endlauf waren Andre Laukmann/Marcel Schneimann von Beginn an auf der Höhe, zur Halbzeit 420 und 6 Holz vor Holger Mayer/Daniel Schöneberger.

Bereits mit etwas Abstand Jürgen Wagner/Markus Gebauer (387) und Thomas Steines/Dominik Werner (365).

Auf der dritten Bahn die Entscheidung. Laukmann/Schneimann (223) gegen Mayer/Schöneberger (179).

Das Paar aus Duisburg zog jetzt durch und sicherte sich mit 848 überlegen Gold.

Mit einer 428er Halbzeit schoben sich Wagner/Gebauer (815) noch auf Platz 2. Bronze für Mayer/Schöneberger (797) vor Steines/Werner (762).

Endstand:

1. Andre Laukmann/Marcel Schneimann 848
2. Jürgen Wagner/Markus Gebauer 815
3. Holger Mayer/Danie Schöneberger 797
4. Thomas Steines/Dominik Werner 762

 

Mixed-Paarkampf

Den ersten Block dominierten Elke Radau-Lambert/Holger Philippi (KV Mittelsaar/782) vor Vera Schwan/Hilbert Wagner (KV Nordsaar/734) und Maria Schmedt/Werner Schmedt (Tecklenburger SK/722).

Für Veronika Ulrich/Kevin Everard (KV Mittelsaar/657) reichte es nicht.

Den zweiten Block gewannen Birgit Stauner/Holger Hamm (KV Mittelsaar/731) knapp vor Laura Möller/Jens Vogel (PSV Fulda/725). Beide Paare noch mit berechtigten Hoffnungen für den Zwischenlauf.

Für Stefanie Hippert/Alexander Mirus (VBK Bielefeld/685) und Timo Schön/Kerstin Hens (KV Nordsaar/665) schien der Weg zu weit.

Im dritten Block ein weiteres Highlight.

Yvonne Ruch/Michael Pinot (KV Nordsaar/797) verpassten nur knapp die 800er Marke.

Dahinter ein Fotofinish. Iris Gebauer/Bernardo Immendorff (KSV Riol/726) und Jasmin Thon/Martin Schulz (Verein Herner Kegler/726) holzgleich. Das Paar aus Riol mit zwei Neunen mehr …

Yvonne Köhler/Markus Pfänder (KV Lahntal/652) konnten keine Akzente setzen.

Im vierten Block sicherten sich Bianca und Holger Mayer (KV Nordsaar/757) als zwischenzeitliche Dritte vorzeitig die Teilnahme am Zwischenlauf.

Für Susanne Kranz/Uwe Schierk (KV Koblenz-Horchheim/660) und Heike Förthmann/Peter Erfmeier (SV Preußen Lünen/646) war es zu wenig, Debby Keeling/Timo Polk (KSV Helmstedt/561) am Ende des Feldes.

Um sicher den Endlauf zu erreichen, mussten 731 überspielt werden.

Mandy Parracho/Dominik Werner (KSV Riol/776) und Birgit Meierjohann/Ricky Zimmer (SK Langenfeld/741) meisterten die Aufgabe.

Jessica Tien/Julian Geerdes (GSK Nordhorn/673) und Michele Führer/Holger Klotzbach (KSV Lengers/654) konnten die vorderen Plätze nicht attackieren.

Als letztes Paar qualifizierten sich Iris Gebauer/Bernardo Immendorff (726) holzgleich für den Zwischenlauf.

Im ersten Block des Zwischenlaufes setzten Birgit Stauner/Holger Hamm (732) die erste Marke. Vera Schwan/Hilbert Wagner (695) mussten zittern.

Für Iris Gebauer/Bernardo Immendorff (668) und Birgit Meierjohann/Ricky Zimmer (630) war Schluss.

Im zweiten Block schickten sich alle vier Paare an, die Topzahl aus dem ersten Block zu überspielen.

Kurz vor Schluss scheiterten Elke Radau-Lambert/Holger Philippi (721).

Bianca Mayer/Holger Mayer (753) qualifizierten sich für den Endlauf ebenso wie Yvonne Ruch/Michael Pinot (761) und Mandy Parracho/Dominik Werner als Vierte (731).

Im Endlauf setzten sich die Paare aus Nordsaar direkt vom Rest des Feldes ab.

Bianca Mayer/Holger Mayer (406) zur Halbzeit bereits in Front vor Yvonne Ruch/Michael Pinot (390).

Birgit Stauner/Holger Hamm (379) noch in Schlagdistanz, Mandy Parracho/Dominik Werner (355) bereits mit Rückstand.

Mayer/Mayer blieben stabil und brachten 806 ins Ziel und sicherten sich souverän den Titel.

Ruch/Pinot konnten nicht ganz folgen, am Ende 769 und Silber.

Um Bronze wurde es noch einmal richtig eng. Parracho/Werner (723) kamen stark auf, am Ende fehlte genau ein Holz zum Podest. So sicherte sich Stauner/Hamm (724) die Bronzemedaille.

Endstand:

1. Bianca Mayer/Holger Mayer 806
2. Yvonne Ruch/Michael Pinot 769
3. Birgit Stauner/Holger Hamm 724
4. Mandy Parracho/Dominik Werner 723

 

U-24 weiblich Einzel

Den ersten Block gewann Sarah Ziemke (Wuppertaler SK/804).

Bereits mit etwas Rückstand Ivonne Henkel (SKG Mülheim/781), Sabrina Kolba (SKG Mülheim/772) und Sonja Schmelter (Wuppertaler SK/769).

Im zweiten Block setzte sich Lisa Rosport (KV Mittelsaar/814 an die Spitze. Auch Corinna Ifland (SG Düsseldorfer Kegler/793) noch mit Hoffnungen für den Zwischenlauf.

Für Jana Mechsner (KV Gütersloh-Rheda/766) wurde es bereits eng. Jennifer Prentki (KV Wanne-Eickel/715) ohne Chance.

Im dritten Block dominierten die Spielerinnen von KV Nordsaar. Sarah Petry (854) und Svenja Lambert (830) qualifizierten sich sicher für den Zwischenlauf.

Carmen Ziemke (Wuppertaler SK/783) noch mit Hoffnungen. Für Laura Möller (PSV Fulda/776) wurde der Weg sehr weit.

Im vierten Block erzielte Johanna Theiß (KSV Wetzlar/866) die zwischenzeitliche Bestmarke.

Janina Werner (KSC Daun-Weiersbach/784) musste zittern. Für Annika Hilkmann (Verein Herner Kegler/779) und Michelle Zimmer (KSV Illtal/770) reichte es nicht.

Im Schlussblock kam das Highlight. Katharina Schmitz (Aachener SKV/898) scheiterte nur knapp an der 900er Grenze. Auch Christina Vogel (SKC Waldbrunn-Hadamar/841) qualifizierte sich ohne Probleme.

Jennifer Adams (KSV Riol/770) und Desirée Zylla (Union Salzgitter/710) konnten keine Akzente setzen.

Den ersten Block des Zwischenlaufes dominierte Svenja Lambert mit 907. Sarah Ziemke (855) bereits mit Abstand, aber noch berechtigten Hoffnungen auf den Endlauf.

Für Corinna Ifland (822) und Lisa Rosport (786) war der Weg ins Finale zu Ende.

Im zweiten Block setzten sich zwei Spielerinnen direkt ab. Katharina Schmitz (879) und Johanna Theiß (849) hatten keine Probleme mit der Endlaufqualifikation.

Für Sarah Petry (819) und Christina Vogel (813) reichte es nicht.

Als Vierte qualifizierte sich Johanna Theiß (849) für den Endlauf.

Im Endlauf belauerten sich die vier Spielerinnen. Keine konnte sich entscheiden absetzen.

Zur Halbzeit Katahrina Schmitz (418) in Führung vor Sarah Ziemke (412). Auf Rang 3 Svenja Lambert (404), Johanna Theiß (394) bereits etwas im Hintertreffen.

Nach drei Bahnen der Führungswechsel. Mit einer 228er Bahn schob sich Svenja Lambert an die Spitze, dahinter alles eng zusammen.

Auf der letzten Bahn gab es jeweils Zweikämpfe um die Medaillen. Vorne konnte Svenja Lambert (848) ihren Platz behaupten und den Titel gewinnen. Knapp geschlagen auf Platz 2 Katharina Schmitz (843).

Um Bronze war es noch ein wenig knapper.

Letztendlich schnappte sich Johanna Theiß (822) die Bronzemedaille vor Sarah Ziemke (821).

Endstand:

1. Svenja Lambert 848
2. Katharina Schmitz 843
3. Johanna Theiß 822
4. Sarah Ziemke 821

 

U-24 männlich Einzel

Nach dem ersten Block setzte sich Timo Schön (KV Nordsaar/876) an die Spitze, knapp gefolgt von Patrick Grohmann (KV Gütersloh-Rheda/874).

Chris Fuchs (SK Eifelland Gilzem/855) und Andre Wolter (SKV Trier/842) bereits mit Rückstand.

Im zweiten Block gab es nicht die ganz hohen Zahlen.

Carsten Thull (KV Nordsaar/848), Valentin Olbricht (SG Düsseldorfer Kegler/842) mit nur geringen Chancen.

Timo Mandelik (KKV Kassel/832) Thomas Hübgen (KSV Stromberg/820) am Ende des Feldes.

Im dritten Block wurde mal eben die Schlagzahl erhöht. Drei Zahlen über 900.

Robin Schrecklinger (KV Mittelsaar/932), Michael Reith (AN Bosserode/920) und Robert Heinichen (VSK Duisburg/917) gingen sicher durch. Für Julian Geerdes (GSK Nordhorn/850) könnte es sehr knapp werden.

Auch im vierten Block fielen zwei 900er Zahlen.

Nico Klink (KSV Riol/915) und Mike Reinert (SG Düsseldorfer Kegler/902) buchten das Ticket für den Zwischenlauf.

Timo Metzger (KV Saarbrücken Land-West/870) noch mit geringen Hoffnungen. Steffen Heese (GSK Nordhorn/820) hatte keine Chance.

Im Schlussblock wurden noch einmal zwei Ergebnisse über 900 erzielt.

Niklas Sowinski (SG Düsseldorfer Kegler/903) und Dominik Werner (KSV Riol/900) qualifizierten sich für den Zwischenlauf.

Daniel Hofmann (KV Sontra/837) und Pascal Möhlenkamp (GSK Nordhorn/816) konnten nichts ausrichten.

Als Achter qualifizierte sich Timo Schön (876) für den Zwischenlauf.

Im ersten Block des Zwischenlaufes gab es ein hochwertiges Duell, was Mike Reinert (929) knapp gegen Timo Schön (925) gewann.

Niklas Sowinski (864) und Dominik Werner (835) konnten nicht mithalten.

Auch im zweiten Block eine „2-Klassen-Gesellschaft“.

Während vorne Robin Schrecklinger (934) und Robert Heinichen (922) praktisch im Gleichschritt ins Finale einzogen, mussten Michael Reith (866) und Nico Klink (836) abreißen lassen und schieden aus.

Als Vierter qualifizierte sich Robert Heinichen (922) für den Endlauf.

Im Endlauf dominierte Robin Schrecklinger von Beginn an, 461 zur Halbzeit.

Die übrigen drei zwischen 422 und 433.

Robin Schrecklinger blieb stabil, aber auch Robert Heinichen erhöhte die Schlagzahl und schob sich mit deutlichem Abstand nach hinten auf Platz 2.

Der Kampf um Bronze verlief ausgeglichen, Mike Reinert knapp vor Timo Schön.

Robin Schrecklinger ließ nicht locker und gewann mit 940 überlegen Gold. Robert Heinichen (903) überquerte ebenfalls noch die 900er Marke und sicherte sich Rang 2.

Mike Reinert (878) gewann Bronze vor Timo Schön (840)

Endstand:

1. Robin Schrecklinger 940
2. Robert Heinichen 903
3. Mike Reinert 878
4. Timo Schön 840

 

Damen-Einzel

Im ersten Block setzte Elke Radau-Lambert (KV Mittelsaar/912) das erste Zeichen.

Sandra Kaiser (SK Langenfeld/870) mit Hoffnungen auf den Zwischenlauf.

Annika Boiarzin (Verein Herner Kegler/844) und Veronika Ulrich (KV Mittelsaar/842) mit nur geringen Chancen.

Yvonne Ruch (KV Nordsaar/914) übernahm die Führung.

Alle übrigen Zahlen unter 820, somit keinen Chancen für den Zwischenlauf.

Weder Tanja Bock (RSV Remscheid/814), noch Silke Thissen (KSG Kleve/811 und Sandra Keller (KV Mittelsaar/810) konnten Akzente setzen.

Im dritten Block ein enges Rennen.

Sabrina Brill (KSV Wieseck/876) knapp vor Maike Bock (RSV Remscheid/875). Beide noch mit berechtigten Hoffnungen auf den Zwischenlauf.

Kerstin Hens (KV Nordsaar/842) und Yvonne Köhler (KV Lahntal/839) dürften den Zwischenlauf verpassen.

Im vierten Block kristallisierte sich heraus, dass sich die Zwischenlaufgrenze in Richtung 840+ verschieben könnte.

Melanie Mertsch (KleverKSG/849) war noch recht gut auf Kurs. Bianca Mayer (KV Nordsaar/817) schied bereits aus, ebenso wie Mandy Parracho (KSV Riol/804) und Debby Keeling (KSV Helmstedt/712).

Im Schlussblock nur noch eine hohe Zahl. Verena Fuck (KSV Riol/853) qualifizierte sich sicher für den Zwischenlauf. Jessica Tien (GSK Nordhorn/784), Daniela Tönsmann (TG Herford/770) und Cornelia Gebauer (KSV Wieseck/759) konnten keine Akzente mehr setzen.

Als Achte sicherte sich Annika Boiarzin (844) den letzten Platz im Zwischenlauf.

Im ersten Block des Zwischenlaufes setzte Sandra Kaiser (904) ein erstes Ausrufezeichen. Auch Melanie Mertsch (892) mit sehr guten Endlaufchancen.

Verena Fuck (784) und Annika Boiarzin (750) konnten nicht eingreifen.

Den zweiten Block gewann Yvonne Ruch (898).

Dahinter ein enges Rennen um den vierten Endlaufplatz. Erst auf den letzten Metern setzte sich Elke Radau-Lambert (865) ab und buchte das vierte Ticket.

Sabrina Brill (842) und Maike Bock (837) mussten letztendlich abreißen lassen.

Im Endlauf ging Yvonne Ruch nach etwas verhaltenem Start in Führung, zur Halbzeit 453.

Knapp dahinter Sandra Kaiser (451) und Elke Radau-Lambert (447). Bereits etwas im Hintertreffen Melanie Mertsch (418).

Die dritte Bahn schien eine Vorentscheidung zu bringen. Yvonne Ruch (701) erspielte sich einen Vorsprung von 31 Holz auf Elke Radau-Lambert (670).

Sandra Kaiser (647) musste abreißen lassen, Melanie Mertsch (600) konnte nicht mehr eingreifen.

Auf der letzten Bahn dann der Showdown.

Während bei Yvonne Ruch nicht mehr viel zusammenlief, zündete Elke Radau-Lambert den Turbo.

Sie nahm Yvonne auf der letzten Bahn (125+134) 60 Holz ab und sicherte sich mit 929 den Titel.

Yvonne Ruch gewann mit 900 die Silbermedaille vor Sandra Kaiser (869). Für Melanie Mertsch (839) blieb Platz 4.

Endstand:

1. Elke Radau-Lambert 929
2. Yvonne Ruch 900
3. Sandra Kaiser 869
4. Melanie Mertsch 839

 

Herren-Einzel

Jürgen Wagner (KV Nordsaar/957) setzte ein erstes Ausrufezeichen.

Für Uwe Hippert (TG Herford/895) bestand noch Hoffnung, während Uwe Schierk (KV Koblenz-Horchheim/880) und Falko Stockter (TuS Kirchberg/851) kaum Chancen auf den Zwischenlauf hatten.

Im zweiten Block zwei weitere 900er Zahlen.

Daniel Schöneberger (KV Nordsaar/949) sicherte sich die Zwischenlaufteilnahme.

Ebenso dürfte Frank Kremer (SG Düsseldorfer Kegler/917) das Ticket sicher haben. Für Bernd Göbel (SK Münstermaifeld/870) reichte es nicht.

Matthias Schäfer (SKV Heringen/793) komplett chancenlos.

Im dritten Block erneut zwei Zahlen über 900.

Volker Baumeister (SG Düsseldorfer Kegler) erspielte mit einer 498er Halbzeit am Ende 947. Ebenso sicher im Zwischenlauf Daniel Schulz (KV Ostsaar/926).

Ralf Schlie (KSV Georgsmarienhütte/848) und Marcus Kachel (KV Sontra/830) konnten nichts ausrichten.

Den vierten Block gewann Holger Mayer (KV Nordsaar/921).

Die Konkurrenz war sehr eng beieinander, scheiterte aber allesamt an 890.

Marcel Corzilius (KSV Eintracht Wolfsburg/887), Thomas Steines (KSV Riol/883) und Dirk Kremer (SG Düsseldorfer Kegler/881).

Im Schlussblock noch einmal eine Topzahl durch Kai Knobel (KSV Riol/941).

Nebenan ein heißer Fight. Auf den letzten Metern überflügelte Mike Mertsch (VSK Kamp-Lintfort/898) noch Andreas Sekulla (ESV Ronshausen/891) und sicherte sich so das letzte Zwischenlaufticket.

Markus Reinker (GSK Nordhorn/796) war chancenlos.

Den ersten Block des Zwischenlaufes gewann Holger Mayer (937).

Dahinter ein enger Kampf um die Plätze.

Hinten raus hatte Mike Mertsch (912) den längeren Atem vor Daniel Schulz (909) und Frank Kremer (903)

Daniel Schöneberger (961) setzte sich souverän an die Spitze des Feldes. Jürgen Wagner (924) zog ebenfalls relativ ungefährdet ins Finale ein.

Es kristallisierte sich die Hürde 912 heraus. Kai Knobel (908) fehlte ein Anwurf, Volker Baumeister (891) war etwas weiter weg.

Mike Mertsch (912) qualifizierte sich als Vierter für den Endlauf.

Im Endlauf lag Mike Mertsch von Beginn an in Führung, allerdings dicht gefolgt von der Heimmacht von Nordsaar.

Zur Halbzeit ein Führungswechsel. Daniel Schöneberger (474) knapp vor Mike Mertsch (473).

Dahinter Holger Mayer (466), Jürgen Wagner (422) bereits etwas abgeschlagen.

Vorne weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Daniel Schöneberger (716) nach drei Bahnen vor Mike Mertsch (713). Holger Mayer (694) etwas zurück, Jürgen Wagner (672) zog noch einmal an.

Auf der letzten Bahn (250) trat Mike Mertsch das Pedal noch einmal richtig durch.

Mit 963 sicherte er sich letztlich überlegen den Titel.

Silber gewann Daniel Schöneberger (937) vor Holger Mayer (931). Für Jürgen Wagner (892) blieb Rang 4.

Endstand:

1. Mike Mertsch 963
2. Daniel Schöneberger 937
3. Holger Mayer 931
4. Jürgen Wagner 892

 

Carsten Schinke
DSKB Pressewart