Donnerstag, 07. Juni 2012 23:51

Deutsche Jugendmeisterschaften 2012 in Trier

geschrieben von  Mike Killadt

Die Einzel Endläufe sind gespielt und Rheinland-Pfalz durfte sich über einen perfekten Abschluss freuen. Im nächsten Jahr trifft man sich im Saarland wieder.

Donnerstag, 07. Juni: 1. Tag

Weibliche U14 Mannschaft

Erstmalig konnte die Mannschaftsdisziplin der weiblichen U14 nur mit einem geschrumpften Starterfeld durchgeführt werden. Sowohl Niedersachsen als auch Rheinland-Pfalz konnten keine weibliche U14 Mannschaft aus ihrem Landesfachverband stellen.

Mit der KV Saar 1 standen die Titelverteidigerinnen in fast unveränderter Formation erneut im Endspiel um, die Deutsche Meisterschaft und auch der letztjährige Dritte PSV Fulda war erneut vertreten.
Letztere erwischten durch Lena Schad (603 Holz) fast einen Traumstart. gegen Ende ihres Durchgangs schlichen sich ein paar Flüchtigkeitsfehler ein, die ein noch höheres Ergebnis verhinderten. Die ersten drei Bahnen waren durchweg jenseits der 150 Holz. Die KV Saar 1 konnte durch Nina Heck (586 Holz) den Anschluss halten. Auf linke Vollegassen und rechte Räumgassen fühlte sie sich augenscheinlich wohl. Räumgassen mit rechten Bauern wurden von ihr eher nicht bevorzugt.
Auch die KV Sontra war nach dem ersten Durchgang noch gut dabei. Anna Krätsch konnte durch ihre Konstanz überzeugen. Alle vier Bahnen spielte sie zwischen 138 und 145 Holz. Solide 563 Holz waren nach den Anstarterinnen der dritte Rang. Auch die SKV Rees 1 konnte sich in die oberen Hälfte setzen. Christina Rähse konnte mit 847 Holz den Anschluss halten. Hauptsächlich die Räumgassen mit drei 30er Ergebnissen könnten noch verbessert werden. In die Vollen war sie bei den vor ihr Platzierten bei der Musik.
Die zweiten Mannschaften von der KV Saar und der SKV Rees waren nach der 1. Runde bereits im Hintertreffen ebenso Aachen, die alle mit der Medaillenvergabe nichts mehr zu tun haben sollten.
   
Bereits im zweiten Durchgang fiel die Vorentscheidung, welche Mannschaften sich das Edelmetall untereinander aufteilen würden.
Lea Balzer baute die Führung des PSV Fulda mit der Tagesbestzahl von 670 Holz weiter aus. Besser als Schnitt 7 auf die ersten 15 Würfe und im Abräumen auch nie weniger als 59 Holz waren sehr beeindruckend. Anna Loga (KV Saar 1) konnte nicht mitziehen, aber wenigsten den Rückstand nicht zu groß werden lassen. immer dann, wenn es an die rechten Räumgassen ging musste sie Lea Balzer den Vortritt lassen. Die dritte 600er Zahl war der 1. Auswahl der SKV Rees vergönnt. Nachdem sie ihre erste Nervosität abgelegt hatte legte sie einen Zwischenspurt auf den Außenbahnen von 335 Holz hin. Nach einer schönen Abschlussgasse standen 601 Holz auf der Anzeigetafel.
Leidtragende war die KV Sontra. Mit 504 Holz rückte der dritte Rang in weite Ferne. In der zweiten Hälfte ging es nur noch um die Medaillenverteilung innerhalb der Führungstrios.

Im dritten Durchgang war Fuldas „Flucht nach vorne“ beendet. Die KV Saar 1 machte ernst in Sachen Titelverteidigung. Annabelle Jung reihte sich nahtlos ins Mannschaftsgefüge ein. Ihre 597 Holz waren ebenfalls sehr konstant erspielt. Keine Ausreißer nach oben oder unten. Alle Bahnen lagen zwischen 146 und 153 Holz. Die 600 Holz wurden wohl durch die letzte Vollegasse auf Bahn 1 (93 Holz) zu nichte gemacht.
Für Fulda kämpfte Selina Wald bis zum Schluss und sicherte mit 471 Holz den zweiten Rang. Die Nervosität kostete sie ein paar Holz in die Vollen, und nachdem die Anfeuerungsrufe der saarländischen Fans auf der letzten Bahn immer lauter wurden fielen die letzten 15 Würfe ebenfalls etwas ab.

Dennoch reichte es, um Julia Weitz (581 Holz) nicht mit dem SKV Rees vorbeiziehen zu lassen. Sie hatte einen sehr guten Start mit 171 Holz auf Bahn 4, konnte das Ergebnis auf den nächsten Bahnen nicht mehr halten. Für Spannung war allerdings gesorgt. Der Unterschied betrug nur noch 15 Holz zu Fulda.

Fuldas Pech war, dass sowohl die KV Saar 1, als auch die SKV Rees 1 ihre beste Spielerin für den Schlussblock aufbewahrt hatten. Der Vorsprung auf Platz vier war riesig, so dass nach hinten nichts mehr passieren konnte. Die ersten beiden Bahnen sahen noch gut aus für die Hessinnen. Der Vorsprung schrumpfte, hielt aber noch. Auf der dritten Bahn blies Rees zum Angriff und war nicht mehr zu halten. Mit der besten Zahl, die an diesem Tag auf Bahn 1 erkegelt wurde (184 Holz) ging Silber an den SKV Rees. Johanna kam in ihrem Durchgang auf 542 Holz für Fulda. Alina Nolte erspielte silberne 631 Holz. Die Titelverteidiger konnten sich im letzten Block auf Maren Wirtz verlassen. Ungefährdet kegelte sie den Konkurrentinnen vorweg und brachte mit 659 Holz das Gold zurück ins Saarland.

Männliche U14 Mannschaft

Auch bei der männlichen U14 war der Titelverteidiger wieder dabei. Die JSG Mosel durfte sich auf ihren Heimbahnen Hoffnungen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung machen.
Im ersten Block gab es, ähnlich wie bei der weiblichen U14, auch für den Titelträger aus 2011 gehörig Gegenwind. Die KV Sieg setzte den 11-jährigen Niklas Wörster in den Startblock und der lieferte eine tadellose Leistung ab. Seine 705 Holz waren das zweitbeste Tagesergebnis. Der Höhepunkt seines Durchgangs waren die 76 Holz im Abräumen auf Bahn 7. Ausserdem waren seine Volle immer über 7er Schnitt. Eine Spitzenleistung frühmorgens um 9:00 Uhr.
Marjan Leis konnte nicht ganz mithalten. Auf der letzten Bahn wurde er zu ungeduldig und büßte einige Hölzer ein, sorgte mit seinen 685 Holz dennoch für eine gute Ausgangsposition. Danach tat sich eine Lücke auf. Die KV Saar, die Niederrheiner Kegler und die KSV Wetzlar waren durch Resultate von Markus Weber (643 Holz) bzw. Leon Coenen (630 Holz) bzw. Sebastian Schäfer (619 Holz) in den aussichtsreichsten Positionen.

Im zweiten Durchgang nahmen die KV Sieg und die JSG Mosel einen Platztausch vor. Nicolas Hurt (691 Holz) überspielte seinen Mannschaftskollegen Marjan Leis knapp und das mit einem tollen Lauf. Die beste Bahn erkegelte er sich mit 175 Holz, die Schlechteste mit 171 Holz. Da blieb kaum etwas zu makeln. Florian Eling konnte ihn auf keiner Gasse gefährden. Auf allen Bahnen blieb er 10-20 Hölzer hinter dem Moselaner ohne schwerwiegende Fehler einzustreuen.
Dahinter blieb das Trio um Bronze weiter eng zusammen. Pascal Weyrich baute den Vorsprung für die KV Saar leicht aus. Seine 656 Holz leideten ein bisschen unter den Aussenbahnen, die er mit jeweils 20 Holz weniger absolvierte als die Innenbahnen.
Die Niederrheiner Kegler festigten durch Marc Königs 632 Holz den vierten Platz vor dem KSV Wetzlar, die durch Niklas Theiß auf 614 Holz kamen.

Im dritten Durchgang fielen die Entscheidungen. Denis Selka legte mit 580 Holz schon mehr als eine Hand an den Titel. Wie bei seinem Mannschaftkollegen Nicolas Hurt bestach auch er durch eine tolle Konstanz. 169 bis 172 Holz waren die Spannbreite in der er sich über vier Bahnen aufhielt. Die KV Sieg musste abreissen lassen. Benni Wilder kam auf 579 Holz und konnte damit den zweiten Rang absichern, denn die Konkurrenz patzte.
Die KV Saar wechselte nach 60 Würfen aus und konnte keinen Vorteil aus dem Siegener Resultat ziehen. Im Gegenteil, mit 563 Holz wuchs der Rückstand weiter an. Noch schlimmer erwischte es die Niederrheiner Kegler. Das Ergebnis von Nick von Voss (653 Holz) wurde annulliert, da er für die Niederrheiner Kegler nicht spielberechtigt war. Damit kam die große Stunde von Philipp Wagner. Er führte die KSV Wetzlar mit seinen 636 Holz auf den dritten Rang. Mit 172 Holz auf seiner Abschlussbahn setzte er die Hessen mit sieben Holz vor die KV Saar.

Patrick Bartz sicherte der JSG Mosel mit der Tagesbestleistung (714 Holz) die erfolgreiche Titelverteidigung. Silber ging ungefährdet an die KV Sieg. Fabian Wörster spielte gute 643 Holz und blieb damit auch im direkten Vergleich vor den direkten Konkurrenten.
Diese stritten sich noch bis zu den letzten Würfen um Bronze. Eric Hardt (KSV Wetzlar) konnte auf der ersten Gasse 22 Holz auf Benjamin Siebert (KV Saar) gutmachen. Von diesem Vorsprung zehrte er den weiteren Verlauf. Nach einem Dreier kurz vor Schluss und dem dadurch verpassten Anwurf musste Hessen noch einen Augenblick zittern. Dann war Bronze sicher. Mit 639 Holz behielt er knapp die Oberhand gegen Benjamin Siebert (636 Holz).

Männliche U14 Paarkampf

Der Paarkampf der männlichen U14 war fast eine Wiederholung der Mannschaftsentscheidung. Vom KV Sieg durften die Brüder Fabian und Niklas Wörster im ersten Block antreten. Ein super Start mit 141 Holz auf Bahn 3 war die Grundlage für das erste 500er Ergebnis. Die Ausbeute von Bahn zu Bahn wurde immer etwas geringer. Auf Bahn 2 räumten Beide einen Anwurf erst nach fünf Räumversuch ab und kamen trotzdem noch auf 504 Holz und gewannen Silber. Nicht auszudenken wohin die Reise gegangen wäre, wenn, ja wenn...
Der zweite Block schien ein bisschen geschockt durch die Vorgabe der Siegener. Keine Paarung kam auch nur in die Nähe der 500 Holz. Am besten kamen Marc König und Marvin Panneck mit der Situation zurecht. Letzterer wurde spontan in den Paarkampf beordert, nachdem im Mannschaftswettbewerb festgestellt wurde, dass Nick von Voss nicht spielberechtigt sei. Auch die beiden Niederrheiner hatten eine Schwachpunkt zu überwinden. Auf Bahn 4 waren ihre 95 Holz unterdurchschnittlich. Umso besser die Reaktion auf den Bahnen 1 und 2 die mit 122 und 113 Holz wieder weit über dem Durchschnitt lagen. Mit 462 Holz war die Lücke auf Silber zwar groß, aber es sollte niemand mehr hineinspielen.
Im dritten und letzten Block wurde die Goldmedaille vergeben. Die JSG Mosel hatte hier mit Marjan Leis und Patrick Bartz die Nase vorn. Der Start mit 116 Holz war etwas holprig, wollten doch die 504 Holz angegriffen werden werden. Die Folgebahn mit 144 Holz und die letzte Bahn mit 149 Holz machten das Endergebnis wieder deutlich. Mit 535 Holz schafften sie eine beachtliche Lücke zum Silberrang.

Weibliche U14 Paarkampf

Die weibliche U14 schien vom Drehbuch der männlichen U14 abgeschrieben zu haben. Wie bei den Jungs war auch bei den Mädchen in jedem Block ein Medaillenträger vertreten. Und auch hier waren wieder zwei Paare aus den Medaillenrängen der Mannschaftsdisziplin auf dem Podest.
Vorlegen durften die Mannschaftsbesten vom PSV Fulda. Lea Balzer und Lena Schad hatten nur ein kleines Problem auf Bahn 5, wo sie sich mit 102 Holz begnügen mussten. Die restlichen Bahnen waren zwischen 115 und 127 Holz. Ihre 469 Holz sollten am Ende für Bronze reichen.
Im zweiten Block waren zwei Paarungen, der in der Mannschaft erfolgreichen KV Saar auf die Bahnen. Während Nina Heck und Maren Wirtz (459 Holz) knapp am Fuldarer Resultat scheiterten, hatten Anabelle Jung und Anna Loga mit der Vorgabe kein Problem. Mit einer Halbzeit von 261 Holz hatten sie sich ihrerseits ein schönes Polster für die nächsten 60 Würfe erkegelt. Nach Bahn 6 (106 Holz) mussten sie sich vom 500er Traum verabschieden. Sie ließen sich jedoch nicht beirren und spielten auch die letzte Bahn konzentriert. Die daraus resultierenden 488 Holz sollten für den Titel reichen.
Im dritten Block blieb es bis zum vorletzten Wurf spannend. Eileen Schmitt und Anna Krätsch (KV Sontra) hielten sich drei Bahnen lang knapp unter dem 488 Holz Fahrplan. Auf der letzten Bahn benötigten sie zweimal Schnitt (138 Holz). Die erste Gasse hatten sie sogar eine Neun und kamen mit 72 Holz in die linke Räume. Im 24 Wurf passierte dann der Dreier. Eine Acht im 27 Wurf, wollte trotz wütender Anfeuerungen nicht fallen und auch der Vorletzte brachte nicht mehr die erhoffte Blanke. Dank 485 Holz konnten sie sich mit der Silbermedaille trösten.

Freitag, 08. Juni: 2. Tag

Weibliche U18 Mannschaft

Die jungen Damen hielten sich in der Mannschaftsdisziplin vornehm zurück. Kein 800er Ergebnis wollte sich einstellen. Die Tagesbestzahl erkegelte Katharina Junk  für die KSC Daun-Weiersbach bereits im ersten Block. 792 Holz waren das Nonplusultra dieser Disziplin. Die Räumgassen auf Bahn 2 und Bahn 4 waren ihre Gewinner. Mit sechs bzw. vier Neuner über Schnitt reichten ihr noch zwei gute Volle Durchgänge und sie war mit ihrer Mannschaft an der Spitze.
Dahinter quetschten sich fünf Teams in 22 Holz. Die SK Münstermaifeld, KSV Wetzlar, KV Gütersloh-Rheda, KN Neunkirchen und KV Wanne-Eickel lagen alle im Bereich von 755 bis 733 Holz. VES Lingen und KV Mittelsaar hatten etwas mehr Rückstand.

Im zweiten Durchgang konnte der KSC Daun-Weiersbach die Spitzenposition erfolgreich verteidigen. Janine Werner brachte mit ihren 712 Holz einen 35 Holz Vorsprung ins Etappenziel. Die Verfolgerinnen beäugten sich argwöhnisch und vergasen darüber Holz gut zu machen. 712 Holz wären nämlich angreifbar gewesen. Aber zu oft wurde eine erspielte Neun, sofort durch einen Fehler aufgebraucht. Ein bisschen besser als die restlichen Keglerinnen des Blocks konnte Lorna Wulfhorst die Situation für die KV Gütersloh-Rheda nutzen. Ein toller 400 Holz Endspurt schob sie an allen sieben Spielerinnen vorbei auf 735 Holz.
Münstermaifelds Sabrina Jaster (714 Holz) und Wetzlars Janina Lison (715 Holz) neutralisierten sich nicht nur in diesem Durchgang, sonder auch die Mannschaftsergebnisse. Beide Mannschaften lagen holzgleich mit 1469 Holz auf Platz 3.
Hinter diesen vier Mannschaften lag noch die KV Wanne-Eickel auf 700er Schnitt. Celine Selge konnte sich überhaupt nicht mit den Trierer Räumgassen anfreunden. Da ihre Vollegassen ganz passable waren rettete sie noch den fünften Rang mit dem Podest in Sicht.

Ein ähnliches Bild zeichnete sich im dritten Durchgang ab. Der KSC Daun-Weiersbach, KSV Wetzlar und KV Gütersloh-Rheda hielten sich mit ihren dritten Einzelergebnissen innerhalb von 10 Holz auf. Madeleine Fey konnte den Vorsprung Daun-Weiersbacher durch ihre 739 Holz sogar noch ausbauen. Jana Mechsner (KV Gütersloh-Rheda) lag mit 734 Holz im bisherigen Mannschaftsgefüge, Laura Möller (KSV Wetzlar) konnte selbiges von ihren 749 Holz behaupten. Interessant das alle drei Keglerinnen im Schnitt nur eine Räumgasse mit 80 Holz erkegeln konnten und sonst froh waren im Schnitt zu landen.
Profiteusen dieses Durchgangs war die KV Wanne-Eickel. Frederike Hönig warf pro Räumgasse zwei Blanke mehr als ihre Konkurrentinnen und konnte durch 776 Holz an den SK Münstermaifeld vorbeiziehen. Für diese hatte Leonie Görgen 709 Holz zum Gesamtergebnis beisteuern können. 20 Würfe brauchte sie, um ihre Nerven in den Griff zu bekommen. Erst dann fand sie zur Normalform. Aber 40 Holz in die erste Räumgasse waren nicht so leicht zu verdauen.

Der vierte Block war das Ende aller Medaillenträume für den KSC Daun-Weiersbach. Selbst eine Auswechslung nach drei Gassen konnten die Eifeler nicht mehr retten. Ein 588 Holz Ergebnis stürzte sie auf den fünften Rang. Als auch noch Natascha Mitko von der KV Gütersloh-Rheda knapp an der 700er Marke scheiterte, sahen die KSV Wetzlar und KV Wanne-Eickel ihre Chance gekommen. Beide haten ihre Top-Spielerinnen bis in den vierten Block aufgespart. Die WM-Teilnehmerinnen Johanna Theis (KSV Wetzlar) und Annika Hilkmann (KV Wanne-Eickel) kämpften um die Goldmedaille. Johanna Theis hatte 32 Holz Vorsprung und entsprechend selbstbewusst konnte sie ihren Durchgang in Angriff nehmen. Was Annika Hilkmann auch versuchte, die Antwort kam prompt. Auf den ersten 30 Würfen tat sich nichts. Gleiches Ergebnis in die Vollen, gleiches Resultat in die Räumgassen. Auf der zweiten Bahn konnte Annika Hilkmann 9 Holz aufholen, nur um diese auf der dritten Bahn wieder abzugeben. Je näher Johanna Theiß der Ziellinie kam, desto lockerer spielte sie auf und die Neuner fielen entsprechend einfach. Je mehr hingegen Annika Hilkmann attackierte, desto ehr Achter musste sie akzeptieren. Am Ende hieß es 791 Holz zu 775 Holz für Johanna Theis, die damit den Mannschaftstitel nach Wetzlar lotste. Silber ging an die KV Wanne-Eickel und Bronze an die KV Gütersloh-Rheda.

Männliche U18 Mannschaft

Nicht so spannend entwickelte sich die Entscheidung unter den männlichen U18 Mannschaften.
Der erste Block kristallisierte die ersten beiden Medaillenträger heraus. Tim Steinmüller (KSV Wetzlar) und Björn Delles (KV Mittelsaar) duellierten sich bis zur letzten Kugel. Beide leisteten sich keine Bahn unter 200 Holz, beide hatten mit 218 Holz ihre besten 30 Würfe. Keiner der beiden konnte sich zu irgendeinem Zeitpunkt einen entscheidenden Vorteil erspielen und so gingen sie folgerichtig ins Fotofinish. Mit 834 Holz behielt Björn Delles knapp die Oberhand gegen Tim Steinmüller mit 832 Holz. Bei trieben sich von Neun zu Neun und konnten damit ein gehöriges Polster auf Platz drei erkegeln. Den hatte die KSC Daun-Weiersbach inne. Mit 779 Holz konnte Nico Klink nicht an die Leistungen der vorgelagerten Meisterschaften anknüpfen und seine Teamgefährten wussten, dass eine Medaillen nur schwer zu erreichen war.

Der zweite Durchgang lief wie im Traum für die KSV Wetzlar. Janis Schmitt konnte mit 827 Holz ein weiteres Top-Ergebnis für die Hessen erspielen. Auch er erkegelte auf jeder Bahn über 200 Holz und im Schnitt vier Blanke in die Räumdisziplin. Keine weitere 800 wurde in diesem Block gesehen. Im Gegenteil, Daun-Weiersbach verabschiedete sich mit verfehlten 700 Holz aus dem Medaillenrennen, ebenso die KV Gütersloh-Rheda.
VES Lingen nutzte die Schwäche der Konkurrenz, um mit Steffen Heeses 763 Holz auf Platz 3 durchzustarten. Timo Metzger legte musste bei 781 Holz die Kugeln bei Seite legen. Der Wetzlar Vorsprung war auf knapp 50 Holz angewachsen.

Durchwachsene Ergebnisse bei den dritten Startern eröffneten der KSC Daun-Weiersbach eine unverhoffte Möglichkeit das Medaillenkarussell erneut in Schwung zu bringen.
Die KV Mittelsaar verzeichnete nur 704 Holz und auch die KSV Wetzlar hatte eine Schrecksekunde zu überstehen. Während der fünften Gasse mussten sie wechseln und brachten Edgar Hardt auf die Bahnen. Mit 394 Holz in der zweiten Hälfte kam er auf 744 Holz und half seiner Mannschaft mit nur einem blauen Auge aus diesem Durchgang rauszukommen. Der VES Lingen punktet durch Dominik Flerlage (783 Holz) weiter. Kein Schwachpunkt, aber auch kein Spitzenergebnis reichte aus, um den dritten Platz zu verteidigen. Den attackierte der KSC Daun-Weiersbach durch Fabian Düx. In der zweiten Halbzeit bekam er einen Lauf und schoss sich mit 433 Holz auf 821 Holz und bis auf 10 Pinne an die Lingener heran.

Das fehlende Spitzenergebnis der Lingener lieferte Julian Geerdes als Schlussspieler nach. 60 Würfe lang sah es so aus, dass Dominik Werner (KSC Daun-Weiersbach) sich die Bronzemedaille schnappen könnte, doch Julian Geerdes hatte seinen Endspurt sehr gute geplant. Auf den Bahnen 5 und 6 legte 444 Holz auf die Bahnen und distanzierte nicht nur Dominik Werner, sondern katapultierte sich auch an der KV Mittelsaar vorbei konnte mit seinen guten 789 nur noch hinterher winken. Er konnte sich trösten, dass er Dominik Werner zwar aufholen, aber nicht überholen ließ. Eine weitere Bronzemedaille ging ins Saarland.

Weiblich U18 Paarkampf

Die Geschichte des Paarkampf der weiblichen U18 ist relativ schnell erzählt. Die Mädchen taten sich schwer an 560 Holz heranzukommen. Oft wurden einfache Fehler den paaren zum Verhängnis, denn wenn man an diesem Tag Neuner spielen musste in Trier, dann wurde es ganz schwierig. In den ersten beiden Blöcken stachen nur Katharina Junk und Janine Werner (KSC Daun-Weiersbach)leicht heraus. Einen, für diesen Tag, normalen Start mit 264 Holz nach 60 Würfen, konnten sie in der zweiten Hälfte positiver gestalten. Mit 315 Holz in Halbzeit zwei war sie nach zwei Blöcken ganz vorne.
Im Verlauf des dritten Block sollte sich recht schnell zeigen, dass dieses Resultat nicht zu einer Medaille reichen würde. Einen hervorragenden Einstand gaben Jennifer Adams und Sabina Göring (SK Münstermaifeld). Ihr 168 Holz auf Bahn 6 war die beste Zahl nach der ersten Bahn. Die zweiten 30 Würfe (139 Holz) warfen sie auf Rang 2 zurück. Hanna Siebert und Carolin Schwarz hatten Bahn 6 ebenfalls im Griff (163 Holz) und übernahm von da an die Führung. Knapp hinter dem Führungsduo lag die KV Wanne-Eickel mit Annika Hilkmann und Katrin Schröder auf der Lauer. Mit 15-20 Holz hinter den beiden Spitzenreitern waren sie nie in direkter Reichweite, aber im Soll die 579 vom KSC Daun-Weiersbach zu überspielen.
Auch während der dritten und vierten Bahn wurden sie auf Abstand gehalten und konnten Gold der Silber nicht gefährlich werden. Für Bronze reichte es trotzdem. Auf ihrer letzten Gasse reichte ihnen Schnitt, damit 588 Holz zusammen kamen.
Gold wurde auf den letzten zehn Würfen entschieden. Jennifer Adams und Sabina Göring streuten einen Dreier ein und fanden im Weiteren keinen Weg zur Neun. Damit reichten Hannah Siebert und Carolin Schwarz eine 70er Abschlussgasse. Als einzige Paarung hatten sie es geschafft, alle Bahnen mit über 140 Holz abzuschließen.

Männlich U18 Paarkampf

Ganz so leicht wie bei der weibliche U18, sollte es in den männlichen U18 Paarkämpfen nicht werden. Was bei den Mädchen 560 Holz waren, sollten bei den Jungs 600 Holz werden. Hier wurde im ersten Block eine echte Messlatte gelegt. Robin Holler und Niklas Johanns (SKV Heiligenhaus) starteten verhalten mit 145 Holz, konnten sich dann aber auf zwei bis vier Blanke pro Gasse steigern. 165 bis 170 Holz wurden auf den nächsten drei Bahnen abgerufen. Die 647 Holz sollten eine echte Hürde für die nächsten beiden Blöcke werden.
So mussten die Fans bis zum dritten Block warten, bis diese Zahl ernsthaft attackiert wurde. Robin Schrecklinger und Björn Delles (KV Mittelsaar) lagen bis zur Halbzeit mit 327 Holz gut im Rennen, bis sie, wie viele andere vor ihnen, auf Bahn 4 federn lassen mussten. 142 Holz waren ein ordentlicher Rückschlag. Der positive Aspekt war, das der Zweitplatzierte nur 604 Holz auf dem Ergebniszettel hatte. Es war also genügend Spielraum vorhanden, um etwas Risiko auf der Jagd nach 176 Holz einzugehen. Fast hätte es sich auch gelohnt. Bei ihren 635 Holz fehlten zwei Blanke, um zumindest zu einem Gleichstand zu kommen. Hätte, wenn und aber... Es ist Bronze.
Lange liefen die beiden Saarländer im Gleichschritt mit Dominik Werner und Fabian Düx (KSC Daun-Weiersbach). Der Scheideweg war die dritte Bahn. Während Bahn 4 für Robin Schrecklinger und Björn Delles die Weichen auf Bronze stellte, ging die Fahrt für die Daun-Weiersbacher in Richtung Gold. Mit 179 Holz reichten ihnen 141 Holz auf der letzten Bahn. So ließ sich locker aufspielen. Dominik Werner brauchte einige Anwürfe bis zur Neun, aber Fabian Düx legte rechtzeitig nach, um die letzten 15 Würfe zu ihrem Gold zu genießen.

Samstag, 09. Juni: 3. Tag

Männliche U14 Einzel Vorlauf

Der erste Block der männlichen U14 hatte es in sich. Zwei Spitzenzahlen sollten den ganze weiteren Wettkampf prägen.
Felix Möser (VFK Fulda) und David Köhler (PSV Fulda) hatten den Durchgang ganz in hessischer Hand. Beide spielten drei Bahnen mit über 175 Holz. Auf keiner Bahn räumten sie weniger als 60 Holz und beide hatten ihre schwächsten 30 Würfe auf Bahn 2. Felix Möser hatte mit 169 ein Holz mehr gespielt als David Köhler und behielt in der Endabrechnung eben dieses eine Holz als Vorsprung. 718/2 Holz zu 717/3 Holz schraubten die Erwartungen an die folgenden drei Blöcke in die Höhe.
Bei diesem Duell wurde die gute Leistung von Niklas Wörster (KV Sieg) fast übersehen. 658/8 Holz schienen zu diesem Zeitpunkt weit abgeschlagen, immer um die 60 Holz geräumt und ansprechende Volle wurden lange Zeit unterschätzt, waren offenbar 700er Zahlen für den Endlauf verlangt. Doch weit gefehlt. Nach vier Blöcken hatte er den achten und letzten Platz im Finale inne.
Im zweiten Block gingen die Ergebnisse leicht zurück. Nicolas Hurt (JSG Mosel) bestätigte seine gute Zahl aus der Mannschaft und freute sich über 680/6 Holz. Ihm reichten solide 160er Bahnen und ein Ausreisser nach oben auf Bahn 4. Seine 183 Holz sollten auf dieser Bahn nicht mehr gespielt werden. Nick von Voss (SV Preußen Lünen) musste sich mit 667/7 knapp geschlagen geben. Auf der dritten Bahn konnte er nicht mithalten Als Nicolas Hurt seine 183 holz erkegelte, waren für Nick von Voss bei 170 Holz die 30 Würfe beendet.
Der dritte Block sah die Bestzahl des Vorlaufs. Nach dem Tagessieg in der Einzelwertung des Mannschaftswettbewerbs, konnte Patrick Bartz (JSG Mosel) auch den Vorlauf für sich entscheiden. Zweimal 180 Holz und auf Bahn 1 sogar 192 Holz addierten sich zu 821 Holz. Auf Bahn 1 verpasste er den Freiwurf durch einen verfehlten Eckkegel, sonst wären auch 200 Holz möglich gewesen. Benjamin Siebert (KV Saar) ließ sich von Patrick Bartz mitziehen. Gefährden konnte er Patricks Tagessieg nicht, jedoch reichte es zur sicheren Qualifikation mit 689/5 Holz.
Für den letzten Block wurde es ernst. Die meisten Zuschauer dachten, dass die 680 Holz von Nicolas Hurt für den Einzug in den Endlauf benötigt würde. Marjan Leis (JSG Mosel) war der einzige Teilnehmer des Schlussquartetts, der diese Anforderung erfolgreich umsetzen konnte. 696/4 Holz bescherten ihm sogar einen Platz im letzten Block des Finals. Seinen drei Mitstreitern war diese Hürde zu hoch. Zu viele 140 und 150 Holz Gassen. So purzelte die Norm bis zu Niklas Wörsters Resultat aus dem ersten Block.

Weibliche U14 Einzel Vorlauf

Bei den weiblichen U14 lagen die Ergebnisse des ersten Blocks nicht so hoch wie bei den Jungs. Anna Loga (KV Saar) und Corinna Fischer (SKV Rees). Auf den ersten drei Bahnen wechselte die Führung nach jeweils nach 30 Würfen. Auf der letzten Bahn konnte Anna Loga (630/5) ihren Vorsprung verteidigen. Corinna Fischer (626/6) hatte knapp das Nachsehen. Allerdings gibt es für beide im Endlauf ein Wiedersehen.
Was diese Zahlen wert waren, zeigte der zweite Block. Keine Keglerin wird sich im Endlauf die Kegelschuhe schnüren dürfen. Bei höchstens 615 Holz waren die Durchgänge beendet und markierten die Qualifikationsnorm für die beide verbleibenden Blöcke.
Mit Annabelle Jung (KV Saar) und Corinna Heppner (SKV Heiligenhaus) sprangen zwei Starterinnen nicht höher als sie mussten. 618/7 und 617/8 Holz waren eine Punktlandung. Corinna Heppner konnte sich auf eine ausgeglichene Leistung verlassen. Nur Bahn 5 (143 Holz) musste durch durch 162 Holz auf Bahn 8 ausgeglichen werden. Die anderen Bahnen lagen bei knapp 160 Holz. Finale knapp erreicht. Annabelle Jung musste sich noch mehr strecken. Sie konnte sich bei Bahn 6 mit 171 Holz bedanken, dass ein Vierer kurz vor Schluss die Nerven ihrer Fans in Anspruch nahm, aber keine ernsthaften Auswirkungen hatte.
Ohne Probleme ging Lea Balzer (PSV Fulda) auf direktem Weg ins Finale. Sie war die einzige Keglerin, die eine Räumgasse mit 80 Holz beenden konnte. Auf Bahn 7 gelangen ihr zwei Neuner, die der ein oder andere U18 Spieler in der Mannschaft auch gerne gehabt hätte.
Block vier war der Paradedurchgang. Die drei Teilnehmerinnen aus diesem Block fanden sich alle unter den besten Vier wieder. Allen voran war Maren Wirtz (KV Saar). Tolle Ergebnisse auf den einzelnen Bahnen lagen zwischen 165 und 176 Holz. Mit 678 Holz schnappte sie Lea Balzer die Führung weg. Den Schlussblock am Sonntag komplettieren Eileen Schmitt (SKC Waldbrunn-Hadamar) und Alina Nolte (Niederrhein Kegler). Eileen Schmitt lag lange gleichauf mit Maren Wirtz. Auf der dritten Räumgasse leistete sie sich einen Dreier mehr als die Saarländerin und darf sich mit 667 Holz über den dritten Rang freuen.
Für Alina Nolte wurden 650 Holz notiert. Mit ihren zwei Blockpartnerinnen konnte sie nach 150 Holz auf der Startbahn nicht mithalten. Durch eine konstante Steigerung auf den anderen Bahnen reichte es zu einem lockeren Weiterkommen.

Weibliche U18 Einzel Vorlauf

Der Vorlauf der weibliche U18 war von einigen Überraschungen gekennzeichnet. Aus jedem Block konnten sich zwei Starterinnen für den Endlauf qualifizieren, entsprechend hatte zwei Sportlerinnen das Nachsehen.
Sarah Ziemke (RSV Remscheid) machte den Anfang mit 774/5 Holz, knapp dahinter wurden für Nadine Brack (KV Mittelsaar) 772/7 Holz in die Ergebnisliste geschrieben. Mit einer Neun im letzten Wurf sicherte Sarah Ziemke den Gewinn des Blocks ab, Nadine Brack konnte mit einer Neun lediglich auf 773 Holz kommen. Es wurde eine Acht und der erste Zahl für einen dramatische letzten Block war gelegt.
Im zweiten Block mit Annika Hilkmann (KV Wanne-Eickel) und Jennifer Adams (SK Münstermaifeld) wurde die Tagesbestzahl gespielt. Annika Hilkmann kam gut in die Vollen, haderte auf den ersten drei Bahnen jedoch mit den Räumgassen. Erkegelte Neuner verspielte sie mit schlechten Anwürfen und daraus folgenden Dreiern. Erst auf der letzten Gasse gelang es ihr in einen Lauf zu kommen. Mit 96 Holz kam sie auf 787 Holz. Es reichte zu Platz 2, denn den ersten Rang schnappte sich Jennifer Adams mit persönlicher Bestzahl von 831/1 Holz. Keine weitere Spielerin konnte die 800er Marke überspielen. Jennifer Adams schaffte das Kunststück keine Gasse unter 200 Holz zu absolvieren. Mit vier Bahnen zwischen 204 und 214 Holz war sie den Konkurentinnen an diesem Tag weit überlegen.
Das sah eigentlich ganz einfach aus. Der dritte Block musste erfahren, dass dem nicht so war. Hannah Siebert (KV Neunkrichen) konnte sich mit 773/6 Holz zwischen den ersten Block schieben. Bis zum letzten Wurf musste sie Zittern, bis sie sich mit einer Neun erlöste. Zu einer Zitterpartie wurde es für Verena Kilp (SV Preußen Lünen). Sie lag bis zum Schluss gleichauf mit Hannah Siebert. Sie brauchte in den letzten drei Anwürfen noch eine Neun, um sich sicher ins Finale zu kegeln, doch sie fiel nicht. Mit 772/8 Holz lag sie nur ein Holz hinter der Konkurrentin aus dem gleichen Block. Doch halt, da war noch was im ersten Block. Richtig, Nadine Brack hatte ebenfalls 772 Holz auf der Ergebnisliste stehen und sie hatte zwei Holz mehr geräumt.
Aber auch der letzte Block tat sich schwer. Sandra Gsodam (ESV Siegen) rettete sich mit ihrer letzten Bahn auf 776/4 Holz. DIe Grundlage legte sie in die Vollen, als sie mit 124 Holz dafür sorgte, dass ihr nur zwei Blanke zur sicheren Qualifikation fehlten. Diese fielen recht früh, doch die Nerven wollten sich nicht beruhigen. Zwei dünne Sechser, die jeweils sauber geräumt wurden, dann war es geschafft. Etwas leichter tat sich Johanna Theiß (KSV Wetzlar). Ein verhaltener Start auf Bahn 7 mit 187 Holz folgte eine kontinuierliche Steigerung. Mit 193 - 199 - 203 Holz waren es am Ende 782 Holz und der dritte Rang.

Männliche U18 Einzel Vorlauf

Nach den Ergebnissen in der Mannschaftsentscheidung durfte man auf den Einzel Vorlauf gespannt sein. Wo würde der Schnitt gemacht werden?
Im ersten Block startete Timo Metzger (KV Saarbrücken Land - West) mit einer dürftige Volle Gasse, gefolgt von einer passablen Räume. Seine 182 Holz mussten noch ausgebaut werden, sollte der Endlauf perfekt gemacht werden. Die Steigerung kam. Mit 632 Holz auf den nächsten drei Bahnen gewann er sogar den Block mit 814/5 Holz.
Fabian Düx lag knapp hinter Timo Metzger. Auf den letzten 30 Würfen konnte er nicht mehr an ihm vorbeiziehen. Mit 808/6 Holz war seine Teilnahme am Finale doch recht früh gefestigt.
Im zweiten Duchgang konnte nur Nico Klink (KSV Riol) überzeugen. Auch er hatte einen verhaltene Start und legte auf den drei folgenden Bahnen ordentlich nach. Mit 194 Holz + 648 Holz machten 842 Holz und den ersten Platz. Es hätte noch mehr werden können, wenn auf Bahn 1 nicht im 29. Wurf der Eckkegel verpasst worden wäre.
Im dritten Block legte Robin Schrecklinger den Knackpunkt auf 788 Holz. Auch er konnte drei Mal die 200er Marke übertreffen, kam aber auf der Räumgasse Bahn 2 gar nicht parat. 62 Holz waren für ein paar nervöse Minuten im letzten Block verantwortlich.
Felix Janson (KSV Wetzlar) war da schon auf der sicheren Seite. Ein toller Start mit 436 Holz war Bahn 2 für ihn nicht mehr entscheidend, denn auch er tat sich schwer. Allerdings kämpfte er mehr mit der Volle. Seine 111 Holz waren in der Top 3 - von hinten... Im Gesamtergebnis war er mit seinen 828 Holz ebenfalls in den Top 3 - dieses Mal von vorne...
Der letzte Durchgang war gewarnt. 789 Holz und man war sicher im Endlauf dabei. Dominik Werner (KSC Daun-Weiersbach) spielte ruhig und solide seinen Stiefel runter. Keine Bahn unter 200 Holz setzten ihn mit 839 Holz auf den zweiten Rang. Auch Christian Prante (VSK Kamp-Lintfort) machte es wenig spannend. Mit Viertelergebnissen von 200 Holz bzw. knapp darüber sammelte er die Hölzer. Zwei bis vier Blanke in die Räumgassen reichten dazu aus. Mit 818/4 Holz, darf er sich den ersten Block des Endlaufs in Ruhe anschauen, bevor er selbst antreten darf.
Nicht ganz so leicht machte es sich Julian Geerdes (VES Lingen). Während die meisten seiner Konkurrenten mit Bahn 2 so ihre Probleme hatten. Legte er 221 Holz auf den Kunststoff. Davon zehrte er den Rest seines Durchgangs. Vor allem die Räumgasse auf Bahn drei kostete Nerven. Selbige hielten und mit 792 Holz nahm er den siebten Startplatz im Finale ein.

U14 Mixed

Die besten Paare kamen im U14 Mixed wirklich erst im letzten Block zum Einsatz. Aus den ersten vier Blöcken kamen keine Ergebnisse, die genug Druck auf die letzten vier Paare ausüben konnten. Die Medaillen wurden unter dem Schlussquartett aufgeteilt. Es kam zur bisher knappsten Entscheidung der Deutschen Jugendmeisterschaften.
Nach dem undankbaren vierten Platz im weiblichen U14 Paarkampf konnte sich Maren Wirtz mit ihrem Partner Benjamin Siebert (KV Saar) die Goldmedaille sichern. Auf sieben Gassen warfen sie pro Gasse im Schnitt nur einen Dreier. Auf Bahn 8 gelang ihnen sogar eine Gasse mit 71 Holz. Bis auf eine kurze Phase nach der zweiten Bahn lagen sie immer in Führung hatte das Teilnehmerfeld unter Kontrolle. Mit 502 Holz waren die beiden auch die Einzigen, die jenseits der 500 Holz landeten.
Dramatisch wurde es im Wettstreit um Silber. Lea Balzer und David Köhler (PSV Fulda) hatten einen super Bahn 7. Mit 141 Holz räumten sie über Schnitt und übernahmen dadurch zur Halbzeit kurzzeitig die Führung. Die letzten drei Gassen wollten dann nicht mehr wie erhofft. Drei 50er Gasse schrumpften den Vorsprung auf Alina Nolte und Marvin Panneck (Niederrheiner Kegler). Diese beiden lagen die ganzen Durchgang auf Rang drei im Block. Konnten im Endspurt den Rückstand jedoch immer weiter verringern. Die rechte Gasse auf Bahn 5 brachte sie mit 71 Holz wieder auf Tuchfühlung mit den hessen. Vor der letzten Gasse betrug der Rückstand auf Lea Balzer und David Köhler nur noch zwei Holz. Zwei dünne Sechser, bei denen sie jeweils die Dame abspielten schrumpften den Vorsprung auf Null. Mit 479 Holz hatten beide Paare das gleiche Ergebnis erkegelt. Es ging ans Zählen der Blanken. Mit 8 zu 4 Blanken hatten Alina Nolte und Marvin Panneck die Nase vorne und wurde mit Silber geehrt.

U18 Mixed

Beim Endlauf im U18 Mixed war für die Starter des ersten Blocks nichts zu holen. Keine Paarung kam auf 600 Holz. Entsprechend hatte sie nichts mit der Verteilung des Edelmetalls zu tun.
Im zweiten Block wurde dann der Titel vergeben. Katharina Junk und Dominik Werner (KSC Daun-Weiersbach) kamen schon gut aus den Startlöchern. Mit 324 Holz lagen sie nach der ersten Halbzeit vorne und drehten auf den zweiten 60 Würfen mächtig auf. Mit 364 Holz legten sie den besten Endspurt auf die Bahnen. 685 Holz waren eine Hausnummer für den Schlussblock und die letzten Tage zeigten, dass die Neuner in Trier nicht so gut fallen, wenn man sie unbedingt braucht.
Johanna Theiß und Felix Janson (KSV Wetzlar) kamen am besten mit dieser Situation zurecht. Auf den ersten beiden Bahnen konnten sie jeweils sechs Blanke durchbringen und sich 330 Holz von den drei Mitstreitern absetzen. Janine Werner und Fabian Düx (KSC Daun-Weiersbach) waren mit 313 Holz leicht im Hintertreffen. Auf der dritten Bahn änderte sich das. Janine Werner und Fabian Düx trafen Bahn 1 mit 107 bzw. 85 Holz und erzielten damit das Bestergebnis über 30 Würfe des gesamten Starterfelds. Auf der letzten Gasse spitze sich das Duell zu. Platz 1 war nicht mehr zu gefährden. Johanna Theiß und Felix Janson holten auf zogen fünf Würfe vor Schluss vorbei. Da Janine Werner und Fabian Düx vorgelegt hatten musste im vorletzten Wurf die Blanke fallen. Es wurde eine Sieben und so reichte Johanna Theiß und Felix Janson mit den letzten beiden Würfen acht Holz. 7-2 sicherte ihnen die Vizemeisterschaft mit 662 zu 660 Holz.

Sonntag, 10. Juni: 4. Tag

Weibliche U14 Einzel Endlauf

Der erste Block des Endlaufs im weiblichen U14 Einzel eröffnete den Tag. Die Zuschauer sahen ein KV Saar internes Vereinsduell zwischen Anna Loga und Annabelle Jung. Anna Loga erwischte einen Traumstart mit 350 Holz nach zwei Bahnen. Selbst die zur Gleichen zeit spielende männliche U14 konnte auf den Bahnen 5-8 nicht mithalten. Annabelle Jung wies zu diesem Zeitpunkt einen Rückstand von 24 Holz auf. Doch in der zweiten Halbzeit kippte der Durchgang. Anna Loga verlor ein bisschen den Faden und Annabelle Jung kam mächtig auf. Auf den letzten Würfen vollendete sie ihre Aufholjagd. Durch 171 holz auf der letzten Bahn zog sie mit 660 Holz an Anna Loga (658 Holz) vorbei. Die Messlatte für die Medaillenränge lag.
Maren Wirtz (KV Saar) kam als Beste aus den Startlöchern mit 173 Holz war sie auf Kurs, um die vorgelegte Zahl zu überspielen. Eileen Schmitts (SKC Waldbrunn-Hadamar) erste Bahn lief zäh. Im Abräumen musste sie die Saarländerin ziehen lassen. Mit 53 Holz war die vorherige gute Volle schon wieder aufgebraucht. Es reichte zu 160 Holz und noch war nichts verloren. Zumal Alina Nolte (Niederrheiner Kegler) ebenfalls 160 Holz beim ersten Bahnwechsel erkegelt hatte. Auf der zweiten Bahn trennten sich dann die Wege. Maren Wirtz hielt ihr Niveau und sammelte weitere 171 Holz. Eileen Schmitt kam in die zweite Gasse auch in ihr Spiel. Eine tolle Räumgasse mit 175 Holz und zur Halbzeit trennten Maren Wirtz (344 Holz) und Eileen Schmitt (335 Holz) gerade neun Holz. Für Alina Nolte war nach der zweiten Bahn der Endlauf eigentlich schon erledigt. Vier Mal warf sie eine Acht an, einmal eine Neun - super! Wäre da nicht das der eine Anwurf gewesen für den sie die restlichen fünf Würfe benötigte, um die Platte zu putzen.
Auf der dritten Bahn machte Eileen Schmitt das Rennen noch spannender. Mit 115 Holz nahm sie Maren Wirtz 156 Holz ab und übernahm erstmalig die Führung. Im Räumen tat sich erneut schwer und so währte die Freude nicht lange. Sie gab 10 Holz wieder ab, somit gingen beide mit vier Holz Unterschied auf die letzte Bahn. Eileen Schmitt konnte sich auf ihre Vollegassen (111 Holz) verlassen und so kam der erneute Führungswechsel. Mit einem Holz lag sie in Führung, doch die Räumgassen waren das Hoheitsgebiet von Maren Wirtz. So auch auf der vierten Bahn. Eillen Schmitt kam zum dritten Mal nicht über 53 Holz hinaus und die Saarländerin konnte sich mit 59 Holz vorbeischieben. Der erste Platz mit 671 Holz ging an Maren Wirtz und damit erneut ins Saarland. Über Silber freute sich Hessen (885 Holz). Doch halt - da kam noch jemand aus dem Hintergrund. Alina Nolte hatte den Patzer auf Bahn 1 überraschend gut weggesteckt und legte 183 Holz auf Bahn 2 nach. Auch auf der letzten Bahn holte sie Holz um Holz auf. Im Vorletzten eine Neun und sie hatte Silber, mit einer Acht im letzten Wurf sogar Gold. Sie fiel nicht. Nach einem fantastischen Endspurt beendete sie ihren Durchgang mit 664 Holz und der Bronzemedaille.

Männliche U14 Einzel Endlauf

Bei den männlichen U14 hatte der erste Block ein Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitzureden. Benjamin Siebert (KV Saar) mit jeder Bahn ein bisschen weiter von seinen Mitspielern im ersten Block absetzen. Mit der drittbesten Räumleistung war er nur eine Neun unter Schnitt 70 und machte allein mit diesen 60 Würfen schon 20-30 Holz gut. Mit einer glatten 700 war die erste Hausnummer gesetzt.
Im zweiten Block war die Reihe am aktuellen Titelträger Patrick Bartz (JSG Mosel) seinen Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen. In die Vollen war er eine Klasse für sich. Die schlechteste Gasse spielte er mit 109 Holz. Die Räumgassen konnte er damit sehr entspannt angehen. Umso verwunderlicher, dass sich dort immer wieder kleine Flüchtigkeitsfehler einschlichen. Zwei Eckkegel waren standfester als erwartet, damit bot er der Konkurrenz die Möglichkeit sich an seine Fersen zu heften. Marjan Leis (JSG Mosel) verstand dies am Besten. Zweimal brachte er zwei Blanke mehr durch als Patrick Bartz und lag bis zur letzten Bahn mit acht Holz vorne.
Dann platzte bei Patrick Bartz der Knoten. Mit 115 Holz auf den ersten 15 Würfen setzte er sich erstmalig auf Platz 1. Mit den 78 Holz auf der letzten Räumgasse, war es Marjan Leis nicht mehr möglich den Platztausch rückgängig zu machen. Eine Neun im vorletzten Wurf hätte noch zum Gleichstand reichen können, aber sie fiel nicht. Mit 713 Holz freute er sich über Silber. Patrick Bartz konnte mit 722 Holz seinen Titel verteidigen. Bronze ging an Benjamin Siebert.

Weibliche U18 Einzel Endlauf

Auch die weibliche U18 setzte im ersten Block ein Resultat auf die Ergebnisliste an der sich das Abschlussquartett die Zähne ausbeissen sollte. Verena Kilp (SV Preußen Lünen) hatte ihre Zitterpartie vom Vortag gut verdaut und legte los wie die Feuerwehr. Linke Räumgassen waren in diesem Lauf ihre Freunde. Gut für sie, dass sie auf Bahn 4 anfangen konnte. Mit 97 Holz im Räumen enteilte sie ihren Mitbewerberinnen um die Medaillen. Auf der zweiten Bahn wurde der Vorsprung leicht ausgebaut, bevor auf Bahn zwei wieder eine linke Räumgasse wartete. Erneut konnte sie mit sechs Blanken für Furore sorgen. Auf der letzten Bahn ging es nur noch darum, das Ergebnis in die Höhe zu treiben. Mit 121 Holz gelang ihr das in die Volle sehr gut. Doch Bahn 3 rechts stand ihr nicht nach der Hand. 70 Holz waren 10 Holz zu wenig, um den Schnitt der anderen Endlaufteilnehmerinnen zu erreichen. Mit 815 Holz war eine Medaille realistisch.
Im zweiten Block machte sich Johanna Theiß (KSV Wetzlar) daran, die Vorgabe von Verena Kilp zu attackieren. Mit 210 Holz auf Bahn 2 war sie im Soll und die die anderen drei Teilnehemrinnen verschliefen den Start mehr oder weniger. Keine konnte die 200 Holz überspielen. Als erste fing sich Annika Hilkmann (KV Wanne-Eickel). Ihre 209 Holz gab ihr die nötige Sicherheit, damit das Podest angepeilt werden konnte. Der Weg von 397 Holz bis zum Edelmetall war noch weit. Jennifer Adams (SK Münstermaifeld) kam auf Bahn 2 nicht an die Neun ran und lag mit 387 Holz zur Halbzeit hinter dem Fahrplan. Johanna Theiß hingegen griff, nach einer weiteren 200er Bahn, nach Gold.
Dann schlug die Stunde von Annika Hilkmann. 120 Holz in die Vollen auf Bahn 4 waren top, die folgenden 124 Holz ins Räumen hingegen unbeschreiblich. Lauflinie gefunden, Lauflinie gehalten, Bahn abgerissen. 244 Holz schockten die Konkurrenz und sie zog mit Siebenmeilenstiefel am gesamten Feld vorbei. Johanna Theiß kämpfte auf Bahn 1 und hielt mit 215 Holz dagegen. Mit 629 Holz zu 641 Holz rutschte sie, trotz guten Spiels plötzlich und unerwartet auf den zweiten Rang ab.
Der Schock hielt auf Bahn 2 an. Annika Hilkmann (823 Holz) schwächelte mit einer 60er Räumgasse auf ihrer letzten Bahn, doch Johanna Theiß (809 Holz) konnte dies nicht ausnutzen. Mit ebenfalls 60 Holz lief sie sogar noch Gefahr Bronze zu verspielen. Auf den letzten beiden Bahnen hatte nämlich Jennifer Adams zu ihrer Aufholjagd angesetzt. Von den nötigen 32 Holz konnte sie auf der letzten Bahn nur 27 Holz aufholen und mit 804 Holz den vierten Platz belegen. Gold hingegen blieb bei der Titelverteidigerin aus von der KV Wanne-Eickel.

Männliche U18 Einzel Endlauf

Der U18 Einzel Endlauf waren der krönende Abschluss für die Rheinland-Pfälzer. Fabian Düx (SKC Daun-Weiersbach) hielt sich an die Marschroute aus seinem Mannschaftsstart. Die ersten 60 Würfe wurden verhalten begonnen. In die Vollen kam er nicht an 8er Schnitt heran und im Räumen fielen zwei bis vier Blanke. In der zweiten Hälfte ging dann der Düx-Express ab. Auf Bahn 8 ging es los. Durch 124 Volle und 107 Holz im Räumen, ohne den Freiwurf zu machen, besorgte er sich die Führung im Block. Bahn 5 mit 223 Holz waren durch seine Gegenspieler auch nicht angreifbar. 852 Holz bedeuteten ausserdem, das höchste Ergebnis der bisherigen Meisterschaften. Der letzte Block hatte eine Aufgabe vor sich.
Dominik Werner (KSC Daun-Weiersbach) und Nico Klink (KSV Riol) waren mit 220 bzw. 216 Holz nach der ersten Bahn im Plan. Felix Janson (KSV Wetzlar) musste auf seine 210 Holz noch etwas draufpacken.
Auf Bahn 8 setzte er dies in die Tat um. 213 Holz hielten ihn im Rennen um die Podestplätze. Er kam wieder an Dominik Werner heran, der auf Bahn 7 die vierte Neun nicht warf. 423 zu 424 Holz versprachen einen spannendes Finale.
Nico Klink hingegen hatte nach 229 Holz auf Bahn 6 den Titel vor Augen, kamen doch noch die ergiebig fallende Bahn 8.
Vorher musste er allerdings Bahn 7 bewältigen. Wie bei Dominik Werner war auch bei ihm nach zwei Blanke Schluss. Seine 203 Holz machten den Wettkampf wieder richtig spannend. Parallel warfen Felix Janson und Dominik Werner sechs Blanke auf ihre Räumgassen und plötzlichen lagen alle innerhalb von drei Holz zusammen. Vorneweg Dominik Werner mit 849 Holz, 848 Holz für Nico Klink und 847 Holz für Felix Janson. Die letzte Bahn, besser gesagt, die letzte Räumgasse musste die Entscheidung bringen.
Dominik Werner schaffte 6 Blanke auf Bahn 5 und konnte damit zufrieden sein, es war das drittbeste Resultat auf diese Gasse. Er hatte 871 Holz auf dem Totalisator stehen und gewann die Silbermedaille. Nico Klink war auf Bahn 8 nicht zu stoppen. Die zehnte Neun brauchte er nicht und konnte getrost auf den Anwurf auslassen. 882 Holz waren die Bestzahl der gesamten Meisterschaften. Tragisch wurde es für Felix Janson. 110 Holz in die Vollen und nur vier Blanke auf den abschließenden 15 Würfen ließen ihn noch hinter Fabian Düx zurückfallen, der damit das rheinland-pfälzische Podest komplettierte. Felix Janson kam mit 844 Holz auf Platz 4 ins Ziel.

In ihrer abschließenden Ansprache gab Elke Knobeloch bekannt, dass sie im November nicht mehr zur Wiederwahl als DKSB Jugendwart antreten wird. Nach 30 Jahren in DSKB Diensten möchte sie diese Aufgabe in jüngere Hände geben.
Von dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die tolle Arbeit in den zurückliegenden Jahren, auch im Namen aller ehemaligen und aktuellen Jugendspieler.

Damit gingen gut organisierte und sehr stimmungsvolle Deutsche Jugendmeisterschaften zu Ende. Größten Respekt vor dem kurzfristigen Einspringen des SKV Triers und der Unterstützung durch befreundeten Vereine, ohne die diese Meisterschaft nicht möglich gewesen wäre. Die Jugendlichen habe es mit tollen Leistungen gedankt und werden jetzt den nächstjährigen Meisterschaften im Saarland entgegenfiebern.