Mittwoch, 28. Juli 2010 02:56

U18/U23 in Rio de Janeiro

geschrieben von  Svenja Lambert und Lisa Neumann

Heute geht es zurück nach Deutschland. Wir werden die letzten Stunden nutzen, um noch ein paar Sonnenstrahlen am Strand einzufangen. Bis bald.

Am Montag gab es bis um 10:00 Uhr Frühstück. Abfahrt zur Christusstatue und an zwei Stränden (Ipanema und Leblon) war eine Stunde später. Unser Reiseführer hieß Joao Baptista, er begleitete uns den ganzen Tag und zeigte uns verschiedene Sehenswürdigkeiten, sowie seine Häuser. Am Ende kam er auf drei bis vier Häuschen in bester Lage ;-)
Um an die Statue zu gelangen musste unsere Gruppe mit der Zahnradbahn fahren. Danach konnte man sich aussuchen ob man mit dem Aufzug zur Statue will oder lieber die 285 Treppenstufen bevorzugt. Auf dem Weg der vielen Stufen gab es einige Souvenirläden. Viele kauften verschiedene Andenken für Familie, Freunde oder sich selbst. Auf der Rückfahrt sind wir noch an zwei Stränden vorbeigefahren, die wir noch kurz besichtigten. Am Hotel angekommen sind die meisten an den Strand und vergnügten sich im Meer mit den hohen Wellen. Nach dem Duschen gingen mehrere Gruppen essen zu Mc Donalds / Pizzeria / KFC...
Wenn man von unserem Hotel zum Strand gelangen will muss man über die Straße gehen und dem Verkehr ausweichen. Hier gibt es keine Straßenverkehrsordnung . Autos, Radfahrer, Fußgänger, Kleinzeug... so lautet die Reihenfolge. Ausserdem wird man überall angesprochen um Souvenirs zu kaufen und davor den Preis aus zu handeln, wie zum Beispiel Trikots, Schilder, Schmuck...
Den Abend ließen wir gegenüber vom Hotel an der Copacabana in einer gemütlichen Runde mit unseren erfrischendem Lieblingsgetränk „Caipi“ ausklingen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Dienstag ging unsere Tour schon um 8:30 Uhr los. Das Wetter war etwas kühler als am Montag aber perfekt für den Zuckerhut, Doch zuerst machten wir noch eine Stadtrundfahrt durch verschiedene Bezirke von Rio. Es gehörte die Karnevalsstraße dazu, die an beiden beiden Seiten mit Zuschauertribünen gesäumt war. Es gab dort auch ein Karnevalsmuseum, in dem manche die gigantischen Karnevalshüte testen.
Durch viele kleine, große, schöne und weniger schöne Straßen und Gassen kamen wir zur Kathedrale. Ein hohes, spitz zulaufendes Gebäude, von innen mit bemalten Fenstern geschmückt, war dies ein echter Hingucker.
Dann hieß es schließlich, Abfahrt zum Zuckerhut! Nachdem einige die Seilbahn sahen wurde ihnen ganz anders. Als sich herausstellte, dass in eine Gondel 60 Personen reinpassen, fuhren drei Leute nur bis zur ersten Station. Der Ausblick vom Zuckerhut war genauso faszinierend wie der Ausblick vom Corcovado (Christus Statue)
Da wir frühmorgens gestartet waren, konnten wir noch die letzten Sonnenstrahlen am Strand genießen. Ab 17:00 Uhr wird es hier schon dunkel.
Der hohe Wellengang (2,5-3m) war für viele eine Herausforderung. Ein paar Schürfwunden gehörten durch das scheuern auf dem Meeresboden dazu.
Ein Fußballspiel am Strand und unsere gemütliche Runde an unserer „Caipi-Bude“ ließen den Abend schön ausklingen.



 

Heute hieß es freier und letzter Tag. Alle waren recht früh auf, um den Tag zu genießen.
Einige fuhren mit dem Bus zum Hard-Rock Cafe. Die meisten verbrachten die Zeit bis zum Mittag am Strand mit schwimmen, Fussball spielen oder sonnen. Da heute ein leichtes Gewitter über dem Meer war, waren die Wellen Meter hoch. Man hatte keine Chance sich auf dem Boden zu halten. Der Sand unter den Füßen wurde einfach weggezogen während die nächste hohe Welle kam. Heute hatten nun wirklich alle blaue Flecken und Schürfunden. Ausserdem kam bei jedem noch ein schöner Sonnenbrand hinzu. Manche mit Muster oder andere an Stellen, wo sie nicht wissen wie sie damit schlafen sollen.

Die U23 ging gemeinsam mit ein paar Schlachtenbummlern in eine Pizzeria. Die U18 und der Rest der Fans ließ den Abend in einem Restaurant ausklingen, in dem es von Fisch bis Fleisch alles gab.